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Markthallen-Grundstück in Dornbirn sorgt für Wirbel

Der Untergrund rund um den "Kleinen Luger" in der Nähe des Dornbirner Marktplatzesist kontaminiert.
Der Untergrund rund um den "Kleinen Luger" in der Nähe des Dornbirner Marktplatzesist kontaminiert. ©VN/Lerch, Hagen
Fast zwei Millionen Euro hat die Stadtvertretung Dornbirn für ein 1.200 Quadratmeter großes Grundstück ausgegeben. Hier soll eine zentral gelegene Markthalle entstehen. Teile der Fläche sollen jedoch verseucht sein.
Stadt Dornbirn kauft Grundstück um 2 Millionen Euro

Im Juni hat die Statvertretung Dornbirn mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, NEOS und zwei Grünen für den Kauf der Grundfläche im Bereich des “Kleinen Luger” gestimmt. Lediglich drei Grünen-Vertreter und die FPÖ votierten damals dagegen. Die rund 1.200 Quadratmeter große Fläche ist laut Studie eine von zehn möglichen Flächen für eine Markthalle in Dornbirn. Da diese möglichst zentrumsnah sein sollte, fiel die Wahl auf das Areal zwischen Ried- und Eisengasse.

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Der "Kleine Luger" in der Nähe des Dornbirner Marktplatzes. ©Google

Kontaminierter Grund

Der Grund für die Ablehnung der Opposition ist laut einem Bericht des “ORF Vorarlberg” eine Verunreinigung des Areals mit Mineralölen. Vor Jahrzehnten sind einem Betrieb im Umfeld der Riedgasse Mineralöle ausgelaufen. Dornbirns Vizebürgermeister Martin Ruepp (ÖVP) sieht in der Kontaminierung jedoch kein Problem. Man sei das Risiko bewusst eingegangen, um ein Grundstück in dieser Presiklasse zu erwerben.

Sanierungskosten bekannt

Laut Stadrätin Juliane Alton (Grüne) und Stadtrat Gebhard Greber (SPÖ) seien die Parteien auch über die Verunreinigung des Grundstücks informiert gewesen. Da nur ein Teil der Fläche betroffen sei, müsse im schlimmsten Fall mit Sanierungskosten von rund 100.000 Euro gerechnet werden.

Laut Umweltbundesamt liege das Areal jedoch mitten in einem etwa 20.000 m² großen, mit Mineralöl kontaminierten Bereich. “Die großflächigen Verunreinigungen stellen eine erhebliche Gefahr für die Umwelt dar,” zitiert auch der “ORF Vorarlberg” aus dessen Bericht.

Nur ein Teil betroffen

Vizebürgermeister Ruepp bleibt dabei: Nur ein Teil des erworbenen Grundstücks sei betroffen – zwar nicht in der Fläche, jedoch in der Tiefe. Erst in etwa sechs Metern Tiefe beginne der kontaminierte Bereich. Damit gehe sich “auf jeden Fall ein Kellergeschäft bzw. eine Tiefgarage aus.” Erst wenn ein weiteres Untergeschoss geplant werde, müssten Entsorgungskosten mit einkalkuliert werden.

Kritik aus der Opposition

Davon hätten die Parteien erst nach der Abstimmung erfahren, berichten Alton und Greber unisono. Auch FPÖ-Stadtvertreter Christoph Waibel kritisiert die Informationen im Vorfeld: Das Thema sei im Vorfeld nicht ausreichend diskutiert worden. NEOS-Vertreter Michael Klocker verweist auf die strategische Bedeutung des Grundstücks.

Entscheidung im Herbst

Ob die Markthalle an diesem Standort überhaupt gebaut wird und wenn ja, mit wie vielen Untergeschossen, stehe laut Ruepp auch noch gar nicht fest. Zwar wäre das jetzt gekaufte ein sehr gute, aber nicht der einzige mögliche Standort für die geplante Markthalle. Eine Entscheidung soll im Herbst fallen.

(red)

 

 

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