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Marke Vorarlberg engagiert sich für Bildung

: Gemeinsam mit der Plattform Schul.Wohl traf sich das Lernhilfe-Netzwerk in der Offenen Jugendarbeit Dornbirn.
: Gemeinsam mit der Plattform Schul.Wohl traf sich das Lernhilfe-Netzwerk in der Offenen Jugendarbeit Dornbirn. ©Andrea Braun
Mit dem Schwerpunktthema „Potenziale entfalten – für Bildung begeistern“ konnte das Marke-Vorarlberg-Team in den letzten Monaten vieles in Bewegung bringen.

Über 50 Projekteinreichungen werden aktuell gesichtet, Vernetzungstreffen und Kurzanalysen sind erfolgreich verlaufen.„Um Schritt für Schritt zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder zu gelangen, haben wir verschiedene Handlungs- bzw. Chancenfelder definiert und uns entschieden, mit einem Bildungsschwerpunkt zu beginnen“, erläutert der Geschäftsführer der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO), Jimmy Heinzl. Dazu wurden zunächst Vertreter der Vorarlberger Bildungseinrichtungen geladen, ihre Sichtweise einzubringen.

Anschließend erfolgte ein offener Projektcall von 1. bis 31. Mai 2021. Unter den über 50 Einreichungen sind zahlreiche vielversprechende Projektideen dabei. Die Sieger werden Ende Juni bekannt gegeben.

Herausforderungen in der Bildung analysiert

Die im April dieses Jahres fertiggestellte Kurzanalyse zeigt vier zentrale Herausforderungen für das Vorarlberger Bildungssystem. Sprachkompetenzen steigern, Future Skills fördern, digitale Kompetenzen etablieren und MINT-Begeisterung wecken. Dies definierten Vertreter*innen der PH Vorarlberg, der Bildungsdirektion, der FH Vorarlberg sowie des Bifo. Zusätzlich wurden weitere 30 bildungsnahe Einrichtungen zum Thema befragt. Der Projektleiter der Marke Vorarlberg, Christian Lampert: „Die gewonnen Erkenntnisse sind äußerst spannend und die beteiligten Institutionen haben die Vernetzung untereinander als sehr positiv bewertet. Nun gilt es, die Informationen für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzten“.

Auch für die Entwicklung des bestmöglichen Bildungsangebotes wäre es essenziell, regionale, thematische und ausbildungsartübergreifende Netzwerke für junge Menschen zu etablieren, betonte etwa Andreas Kappaurer, Vorsitzender der Bildungsdirektion.

Sprache als Schlüssel für Erfolg

Der Umgang mit Sprache ist der wahrscheinlich wichtigste Faktor für den beruflichen und sozialen Erfolg. Dementsprechend hohe Priorität müssen zukünftige Aktivitäten zur Förderung der Sprachkompetenzen genießen, das brachte auch der Rektor der PH Vorarlberg, Gernot Brauchle, vor. In diesem Punkt waren sich alle vier Institutionen einig, dass er als wichtigste aktuelle und zukünftige Aufgabe zu sehen sei.

Die „4 K“ sind im Kommen

Ganz entscheidend wären darüber hinaus die weitere Förderung der sogenannten „Future Skills“. Diese gelten als Erweiterung der „21st Century Skills“, also Kommunikation, Kritisches Denken, Kollaboration und Kreativität („4 K“) sowie persönliche Kompetenzen, wie etwa Charisma und Coolness. Dieses Anliegen brachte beispielsweise Andreas Pichler, Geschäftsführer des Bifo, ein.

MINT-Begeisterung wecken

Nicht zuletzt von Seiten der FH Vorarlberg kam die Erläuterung, warum die Etablierung digitaler Kompetenzen sowie die frühzeitige Förderung von MINT-Fächern entscheidend sei. Rektorin Tanja Eiselen und Claudia Franceschini betonten dies in ihren Ausführungen. Die Marke Vorarlberg ist bereits mit drei passenden Projekten zu diesen Themen in der Umsetzungsphase: Code4Talents, die MINT-Strategie und v-digital zielen genau auf die beiden zuletzt genannten Herausforderungen. Die gesamte Analyse ist auf www.vorarlberg-chancenreich.at unter „Downloads“ nachzulesen.

Lernhilfen weiter stärken

Auch auf anderen Ebenen arbeitet die Marke Vorarlberg durch Vernetzungsarbeit für den chancenreichsten Lebensraum für Kinder. Gemeinsam mit der Plattform Schul.Wohl traf man sich mit verschiedenen Lernhilfe-Anbieter*innen. Die Marke Vorarlberg lud sieben verschiedene Institutionen an einen gemeinsamen Tisch: Landeselternverband, Aha plus, Katholische Kirche, Caritas Lerncafés, AK Sommerschule, Offene Jugendarbeit Dornbirn und Elternverein Egg. „In Plattformen voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen wirkt oftmals enorm positiv mit relativ geringem Aufwand“, ist Christina Meusburger, Kommunikationsverantwortliche der Marke Vorarlberg überzeugt. Bei einem dieser Treffen wurde beispielsweise ein digitales Lernhilfetool der PH Vorarlberg vorgestellt, das nun allen Teilnehmer*innen zur Verfügung steht.

Auch LandStadt vernetzt

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch das Projekt LandStadt, das vergangene Woche zum zweiten Mal tagte. Man ging der Frage nach, wie sogenannte „dritte Orte“ in Gemeinden auf ein gutes Zusammenleben wirken können. LandStadt ist eine Leitinitiative der Marke Vorarlberg. Das gute Zusammenleben in einem chancenreichen Lebensraum für Kinder inkludiert Toleranz, Fairness, Respekt, Herausforderungen als Chancen zu sehen und stets die Perspektive der Kinder zu berücksichtigen.

Mehr zum Thema „Potenziale entfalten – für Bildung begeistern“ gibt es bei einer Veranstaltung Ende September in der Vielfalter-Volksschule Bersbuch zu entdecken. Hier wird es Gelegenheit für Diskussion und Austausch zur Marke Vorarlberg geben. Weitere Informationen folgen zeitnah auf den Kanälen vonwww.vorarlberg-chancenreich.at

(VOL.AT)

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