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Margit Schmid verlässt inatura

(VN) Dornbirn - Die fachliche Geschäftsführerin der inatura geht von Bord. Schmid geht auf eigenen Wunsch und will nun kürzer treten.

Sie hat die inatura wesentlich entwickelt. Nun verlässt die langjährige fachliche Geschäftsführerin Dr. Margit Schmid das Unternehmen. Wann genau, muss noch geklärt werden. Sie geht auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen. „Margit Schmid hat mir vor zwei Wochen per Mail mitgeteilt, dass sie die inatura verlassen wird und beruflich kürzer treten will“, erklärt der kaufmännische Geschäftsführer der inatura, Dr. Peter Schmid, auf VN-Anfrage. Als Führungsduo arbeiten die beiden seit 2007 zusammen. Damals war die inatura nach einem überaus kräftigen Auftakt ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Der Rechnungshof fand kaufmännische Mängel. Daraufhin wurde die inatura, die zur Hälfte dem Land und der Stadt Dornbirn gehört, in eine GmbH umgewandelt. Margit Schmid erhielt Peter Schmid als Halbtagsgeschäftsführer zur Seite. Er sollte sie kaufmännisch begleiten und das Marketing wahrnehmen.

Persönliches Gespräch

Nun geht Margit Schmid. Derzeit ist sie in Urlaub. Da sie Angestellte der Stadt Dornbirn ist, hat sie bei der Stadt um Auflösung ihres Dienstverhältnisses gebeten. Peter Schmid sagt, er habe danach mit ihr ein persönliches Gespräch geführt. „Das ist sehr gut verlaufen.“ Margit Schmid habe sich „schon längere Zeit mit Gedanken getragen, etwas anderes zu machen“. Die Entscheidung habe nichts mit seiner Person zu tun. „Wir haben beide die Zusammenarbeit sehr geschätzt.“ Nun ist die Stadt am Zug. Offenbar will man noch ein letztes Gespräch mit der scheidenden Geschäftsführerin führen. „Für die inatura heißt die Kernfrage: Wie schließt man die Lücke?“ Peter Schmid betont, dass nicht zwingend wieder ein zweiter Geschäftsführer bestellt werden müsse. „Wir haben vier Naturwissenschaftler angestellt.“ Davon könne doch einer gut die fachliche Leitung übernehmen. Bei 19 Mitarbeitern, davon einige in Teilzeit, verzeichnet die inatura zuletzt wieder steigende Besucherzahlen. Die Stagnation nach der Eröffnung scheint überwunden. „2009 hatten wir eine Steigerung um 17 Prozent. Heuer werden wir fast die Besucherzahlen des Eröffnungsjahres mit 124.000 erreichen“, sagt Peter Schmid, „112.000 sind es jetzt schon.“

„Konse“-Leitung

Wenn Peter Schmid aber die inatura zur Gänze übernimmt, müsste er doch seine zweite Halbtagsstelle als Geschäftsführer des Landeskonservatoriums an den Nagel hängen? „Das muss ich erst mit den Gesellschaftern besprechen.“ Aus heutiger Sicht glaubt er aber, das „Konse“ behalten zu können. Und wenn die Stadt Dornbirn Margit Schmid umstimmt? Dann sei das auch gut. „Aber das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.“ Margit Schmid war am Montag nicht erreichbar.

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