Mann trägt im „Movember“ Schnauzbart

Im November lässt man(n) sich einen Schnauzer stehen.
Im November lässt man(n) sich einen Schnauzer stehen. ©WANN&WO
Chris Matt vom „Mo­­vember“ Vorarlberg Team und auch die Cracks des EHC Lustenau tragen im November „Moustache“.
Chris Matt verwandelt sich in einen "Mo Bro"

„Dass das ,Movember‘ Vorarlberg Team mit der Österreichischen Dachorganisation verbunden ist, haben wir eigentlich WANN & WO zu verdanken“, erzählt Chris. Nachdem in der Jungen Zeitung ein Artikel über „Movember“ erschienen ist, sei Christian Seidl an die Vorarlberger „Mo Bros“ herangetreten. Die Vorarlberger Selbsthilfe Prostatakrebs ist Kooperationspartner von „Movember“ und unterstützt mit Veranstaltungen. Termine sind auf www.vsprostatakrebs.at zu finden.

Eishockey und „Movember“

Auch einige Spieler des EHC Lustenau machen bei „Movember“ mit. „Dass wir in den Playoffs Bart tragen, ist mittlerweile Tradition“, sagt Marco Zorec. „Aber auch die ,Movember‘-Bewegung ist zu einer festen Größe bei uns geworden.“ Auch sein Mannschaftskollege Maximilian Wilfan ist dabei: „Hier machen wir gerne mit. So wollen wir aufmerksam machen und andere zum Spenden bewegen.“

Unters Messer

Für die Kreativkampagne „Schnauzstark! – Wie kommt man zum perfekten Schnauzbart?“ hat sich Chris unters Messer gelegt: „Prinzipiell sollte man(n) mit seinem Schnauzer den Regeln entsprechend bei Null anfangen. Für das Fotoshooting bei einem Barbier in Bludenz wurde der Mo zur Veranschaulichung beibehalten“, sagt das Bartmodel. „Ich habe aber natürlich gleich nach dem Fototermin nochmals Tabula rasa im Gesicht gemacht und werde meinen Mo stolz nach Tradition noch 30 Tage lang wachsen lassen!“

3 Fragen an Christian Seidl, “Movember” Austria:

Was ist “Movember”?

Es ist die weltweit größte private Charity-Organisation für Männergesundheit. Jedes Jahr animieren wir Männer dazu, sich im November Schnurrbärte wachsen zu lassen und so Bewusstsein für Männergesundheitsthemen wie Prostata- und Hodenkrebs zu schaffen. Mittlerweile sind 21 Länder offizielle „Movember“-Nationen und es gibt weltweit rund vier Millionen Mo Bros und Mo Sistas.

Wie ist “Movember”-Austria entstanden?

Ich lernte „Movember“ 2008 von einem kanadischen Freund kennen und brachte die Kampagne nach Österreich. Das Projekt stammt aus Australien und wurde erstmalig 2003 initiiert. Nach einigen privaten Festen, deren Reinerlös an „Movember“ gespendet wurde, erhielt ich 2012 einen Anruf vom Europa-Hauptquartier in London, ob ich die Kampagne in Österreich offiziell leiten wolle. Ich sagte zu und holte den langjährigen Journalisten Manfred Polt als Kompagnon ins Boot.

Was ist euer Hauptanliegen?

Die Bewusstseinsschaffung. Es sollen Gespräche über die Gesundheit von Männern geführt werden, die dazu beitragen, dass die Gesundheitsrisiken für Männer mehr ins Bewusstsein gerückt und besser verstanden werden. Männer müssen aktiv werden, um gesund zu bleiben. Weiters soll „Movember“ Spaß machen. Am besten, man schließt sich mit ein paar Freunden zusammen und macht gemeinsam mit. Dazu haben gibt es auch eine Gesundheits- und Community-Plattform auf der Homepage.

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