Mann missbrauchte Stieftochter

"Es hat mich einfach so überkommen", gesteht der 51-jährige Arbeiter vor Richter Peter Mück. Langsam erschlich sich der Oberländer das Vertrauen seiner Stieftochter.

Offenbar war es ein Kinderspiel, die erst 14-Jährige zu Zärtlichkeiten zu überreden. Die Intimitäten steigerten sich allmählich. Der Stiefvater hatte alles so geschickt eingefädelt, dass er es niemals nötig hatte, irgendwelche Widerstände zu überwinden. Schlussendlich kam es zum Geschlechtsverkehr. Als der Bruder des Mädchens eines Tages alles der Mutter petzte, gab sie dem Buben eine Ohrfeige. Sie konnte das Schreckliche nicht glauben.

Sogar während des gemeinsamen Familienurlaubes mit dem Wohnwagen riskierte der Lüstling seine Ehe. Die Mutter war gerade nicht in der Nähe, da nutzte der vierfache Vater sofort die Gunst der Stunde und wieder kam es zum Sex. Öffentlich geworden ist die Angelegenheit, als das Mädchen ihren ersten Freund hatte.

4500 Euro Strafe

Dem Burschen waren die sexuellen Gelüste des Stiefvaters ein Dorn im Auge, er erstattete Anzeige. „Von einem Liebesverhältnis kann wohl nicht die Rede sein“, kommentiert Mück die Strategie der Verteidigung, dass alles doch „freiwillig“ passiert sei. Rechtlich belangt werden kann der Mann nur wegen „Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses“. Immerhin, das kostet ihn 4500 Euro.

Weitere 4500 wurden auf Bewährung ausgesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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