Mann erschoss in der Schweiz drei Menschen

Tote bei Drama im Schweizer Kanton Wallis - Täter festgenommen.
Tote bei Drama im Schweizer Kanton Wallis - Täter festgenommen. ©EPA
Im Schweizer Kanton Wallis Daillon hat ein Mann am Mittwoch drei Menschen getötet. Der Täter schoss in der Ortschaft Daillon aus noch ungeklärten Gründen auf mehrere Personen. Zwei weitere Menschen wurden dabei verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um drei Frauen. Der Schütze wurde von der Polizei angeschossen und befindet sich schwer verletzt im Spital.
Tote bei Drama in der Schweiz


Bei den Todesopfern handelt es sich um drei Frauen im Alter von 32, 54 und 79 Jahren. Sie verstarben noch am Tatort. Verletzt wurden zwei weitere Männer im Alter von 32 und 63 Jahren. Die getötete 33-Jährige und der schwer verletzte 32-Jährige waren ein Paar. Die getötete Frau hinterlässt kleine Kinder. Der 32-Jährige befindet sich auf der Intensivstation. Der 63-Jährige wurde an der Schulter verletzt und ebenfalls ins Spital gebracht.

Der Schütze und die Opfer kannten einander offenbar, waren jedoch nicht direkt miteinander verwandt. Alle fünf Opfer wohnten in Daillon.

Der Schütze gab ungefähr 20 Schüsse ab, bevor die sofort ausgerückte Sondereinheit der Polizei ihn unter dem Einsatz ihrer Schusswaffen stoppte. Der Schütze wurde am Brustkorb gravierend verletzt und befindet sich auf der Intensivstation.

Gemäß ersten Ermittlungen hatte der Täter zuerst aus seiner Wohnung auf Menschen geschossen, die sich direkt vor seinem Haus befanden. Zudem richtete er die Waffe auf Fenster von anderen Gebäuden. Anschließend verließ er die Wohnung und trat auf die Straße vor dem Haus. Nicht bestätigt wurden Berichte, wonach der Schütze stark betrunken gewesen sei.

Der Schütze war im Jahr 2005 von der Familie, medizinischen Fachleuten und der Polizei in die Psychiatrie eingeliefert worden. Damals wurden seine Waffen beschlagnahmt und zerstört. Trotz dieser vorbeugenden Maßnahme verfügte der Mann bei der Bluttat über einen historischen Armee-Karabiner und eine Schrotflinte. Woher der Schütze diese Waffen hatte, ist nicht bekannt. Gemäß Waffenregister besitzt er keine Waffen.

Ebenfalls noch im Dunkeln liegt das Motiv des 33-Jährigen, wie Staatsanwältin Seppey festhielt. Sein Gesundheitszustand erlaubte noch keine Befragung. Der Täter stand unter Vormundschaft und geht keiner geregelten Arbeit nach. Er war bisher wegen Konsums von Marihuana aktenkundig.

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