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Mann droht immer wieder mit Sprung in die Tiefe

Einsätze der unangenehmen Art beschert ein 39-jähriger Mann der Exekutive sowie Rettungs- und Feuerwehr-kräften: Seit Jahren besteigt er Kräne oder andere exponierte Stellen und droht, sich in die Tiefe zu stürzen.

In den letzten Tagen musste die Bregenzer Gendarmerie wegen des Mannes gleich drei Mal ausrücken, bestätigte Postenkommandant Heinrich Metzler einen Bericht von ORF Radio Vorarlberg.

Zuletzt begab sich der 39-Jährige am vergangenen Montag auf den Kirchturm der Kirche St. Gebhard in Bregenz, um mit Selbstmord zu drohen. „Meistens verlangt er nach jemand Bestimmten, etwa einer Freundin oder dem Bürgermeister“, beschreibt Metzler die kritischen Situationen. Mit gutem Zureden der gewünschten Person sei der Mann nach langem Hin und Her bereit, herunterzusteigen oder sich herunterholen zu lassen.

„Er macht das seit vielen Jahren, irgendwie, irgendwann, mit riesigen Zeitabständen dazwischen“, sagte Metzler gegenüber der APA. Der Mann stehe bei seinen Aktionen meist unter Alkoholeinfluss. Bei seinen Klettertouren begebe sich der 39-Jährige stets in Gefahr. „In diesen Situationen kann natürlich tatsächlich etwas passieren“, brachte Metzler seine Besorgnis zum Ausdruck.

Nach Angaben von Stadtarzt Dietmar Ortner gegenüber dem ORF wird der arbeitslose Mann nach seiner Rettung jeweils ins Landeskrankenhaus Rankweil gebracht, aus dem er nach drei bis vier Tagen wieder entlassen werde. Primar Albert Lingg vom LKH Rankweil sagte, dass Personen in solchen Fällen laut Gesetz so lange behalten und behandelt würden, wie es sinnvoll sei. „Wenn er selbst eine Behandlung abbricht und nicht mehr erkennbar und ernsthaft selbst- und oder fremdgefährlich ist, müssen wir entlassen“, sagte Lingg im ORF-Interview.

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