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Mangelnde Sensibilität der Rankweiler Ortschefin

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Die Rolle des Rankweiler Impfteams ist zu hinterfragen



In Österreich wurden zuletzt Versuche von Politikern bekannt, die vorgesehene Impfreihenfolge zu überspringen, eine heikle und konfliktträchtige Vorgangsweise.

Besonderes Pech hatte der Feldkircher Bürgermeister, der auf eine mutige und konsequente Ärztin traf, die sich weigerte, ihn außerhalb der Reihenfolge zu impfen. So wurde der Fall über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auch die Rankweiler Bürgermeisterin wurde bevorzugt behandelt. 

Die Ärztin im Feldkircher Altenheim gehört vor den Vorhang. Zivilcourage ist in Österreich fast so streng rationiert wie der Corona-Impfstoff, es gibt zu wenig davon, schreibt „Der Standard“.

Amtliche Anmaßung, fehlendes Unrechtsbewusstsein und blödeste Ausreden sind ganz weit oben.

Politiker, egal auf welcher Ebene, haben in dieser schwierigen Zeit eine klare Aufgabe, nämlich für die Bevölkerung zu arbeiten und sich nicht eigene Vorteile zu verschaffen. Politiker haben dann mit der Impfung dranzukommen, wenn sie an der Reihe sind, nicht früher und auch nicht später. Alles andere ist respektlos gegenüber der Bevölkerung.

Laut Gesundheitsministerium gibt es bezüglich der Impfreihenfolge klare Vorgaben. Es sei die Aufgabe der Länder, Regelverletzungen zu kontrollieren und zu sanktionieren. 

Die volle Verantwortung liege bei den Impfkoordinatoren der Bundesländer sowie bei den Impfbeauftragten in den Heimen. Insofern gilt es zu hinterfragen, welche Rolle die Impf-Verantwortlichen im Rankweiler Seniorenheim bei der Impfung der Bürgermeisterin spielten. Im Unterschied zum Pflegeheim in Gisingen gab es offenbar beim Impfteam im Haus Klosterreben in Rankweil keine widerständige Ärztin gegen diese offensichtliche Regelverletzung.

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