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Mangelnde Alterskontrollen in Wettbüros?

©VOL Live / Harald Küng
Bregenz – Laut einer aktuellen Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit spielt jeder siebte Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren Glücksspiele. Wir haben uns mit Martin Pfanner vom KfV über diese Problematik unterhalten.
Jeder siebte Jugendliche spielt

Glücksspiel ist in Österreich erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr erlaubt. Auch der Zutritt zu Casinos und Wettbüros ist gesetzlich erst ab 18 Jahren gestattet. Dennoch war bereits jeder siebte Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren in einem Wettbüro oder versucht sein Glück auf Online-Gaming-Portalen.

„Interessant daran ist, dass 50 Prozent der Jugendlichen glauben, dass sie ihr Glück und den Gewinn beeinflussen können“, so Pfanner im VOL Live-Interview.

Der Einstieg in die Glücksspielwelt gestaltet sich dabei recht einfach: Im Internet gibt es bereits unzählige Spieleseiten, deren Angebot man kostenlos testen kann. Pfanner appelliert hier an die Erziehungsberechtigen: „Die Eltern müssen die Jugendlichen über die Spielangebote aufklären.“

Männliche Jugendliche sind dabei besonders gefährdet, spielsüchtig zu werden. „Das fängt bei Mutproben an und geht weiter bis zum Glücksspiel. Sportwetten etwa sind eine reine Männerdomäne“, erklärt Pfanner.

Jugendschutz

Das Thema Jugendschutz ist in dieser Angelegenheit von besonderer Bedeutung. Sowohl die Jugendlichen, die Eltern, als auch Gewerbetreibende können hier ernsthafte Schwierigkeiten bekommen. Werden Jugendliche unter 18 Jahren in Spiellokalen bei Kontrollen angetroffen, können saftige Geldstrafen verhängt werden. „Die Strafen belaufen sich bis zu 15.000 Euro für Gewerbebetreiber. Zudem kann es zu gewerberechtlichen Schritten kommen.“

Jeder siebte Jugendliche spielt Glücksspiele

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