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Mandak fordert einkommensabhängiges Karenzgeld

Bregenz - Die von der Regierung beschlossenen 20 Millionen Euro "Anschubfinanzierung" pro Jahr werden hinten und vorne nicht ausreichen, um eine Betreuung für alle Kinder zu sichern, so Mandak.

Neben den dringend notwendigen baulichen Maßnahmen geht es auch um die entsprechende Anzahl von Betreuerinnen und Betreuern und die Ausweitung der Öffnungszeiten. “Damit sich wirklich Wesentliches bewegt brauchen wir einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung”, fordert Mandak. Beispiele in anderen Ländern haben gezeigt, dass es erst mit diesem Schritt gelingt, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu garantieren.

Da die Regierung immer wieder betont, wie wichtig ihr diese Vereinbarkeit ist, muss sie auch das Kinderbetreuungsgeld reformieren. “Die Zuverdienstgrenze muss aufgemacht werden. Besser wäre allerdings ein einkommensabhängiges Karenzgeldes, so wie es das Grüne Modell vorsieht”, erläutert Mandak und weiter: “Hand in Hand mit einem familienfreundlichen Kinderbetreuungsgeld muss auch der laufende Ausbau der Kinderbetreuung vonstatten gehen. Nur dieses Zusammenspiel beider Maßnahmen ermöglicht tatsächliche Wahlfreiheit. Die derzeit herrschende Rechtsunsicherheit für Eltern muss ein rasches Ende haben. Sie dürfen nicht diejenigen sein, welche die ständigen Regierungsstreitereien ausbaden müssen”, schließt Mandak. (Quelle: Grüner Klub im Parlament)

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