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Malerei als Akt der Aggression

Künstler Reinhold Braun
Künstler Reinhold Braun
Ausstellung in der Galerie Hospiz

Bregenz. Bei der Präsentation der Ausstellung in der Galerie Hospiz von Florian und Ursula Werner stellte Kuratorin Kirsten Helfrich den aus Deutschland stammenden Künstler Reinhold Braun vor.

Reinhold Braun arbeitet schnell und obzessiv an seinen Werken – oft an mehreren gleichzeitig. Er beleidigt und hasst das Handwerk – seine Malerei entsteht aus einem Akt der Aggression.
Die kleinen Werke, sogenannte Fliesenarbeiten, sind sehr komprimiert und konzentriert. Oft kommt das ursprüngliche Fliesenmuster noch zum Vorschein, wird erweitert oder aufgenommen oder auch bewusst überdeckt. Die Braun eigenen und typischen Formen finden ihren Platz auf dem vorgegebenen Format – der Kreis, das Gitter oder die Elipse. Diese Elemente formen sich zu Kompositionen auf dem kleinen Format.
Die großen Leinwandbilder, ‚Sonne’ von 2007 oder ‚Malgeist’ 2012 tragen ein ähnliches Formenvokabular. Das Gitter wird hier erweitert mit einem Stoffstück. Der Kreis wird dominanter und löst sich zum Teil auf – nur noch Überreste oder Schlangenlinen sind zu sehen. Gleiches geschieht auch mit dem Gitter – teils sind nur noch Striche davon vorhanden.

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