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Mainz trennt sich nach Spielerstreik von Coach Beierlorzer

Die Mainzer Spieler sendeten ein klares Signal
Die Mainzer Spieler sendeten ein klares Signal ©APA (AFP)
Mainz 05 hat sich von Cheftrainer Achim Beierlorzer getrennt. Die Entscheidung sei "das Ergebnis einer Analyse der sportlichen Situation" gewesen, teilte der deutsche Fußball-Bundesligist am Montag mit. Bis zu einer Neubesetzung des Postens wird der bisherige Assistent Jan-Moritz Lichte als Interimscoach beim Club der ÖFB-Legionäre Karim Onisiwo, Philipp Mwene und Suliman Mustapha fungieren. Er werde am Freitag beim Spiel gegen Union Berlin auf der Bank sitzen.

Mainz 05 zog mit der Trennung von Beierlorzer die Konsequenz aus einem Trainingsstreik der Spieler am vergangenen Mittwoch. Die Mainzer Profis hatten aus Protest gegen die Suspendierung von Stürmer Adam Szalai das Training verweigert. Am vergangenen Samstag gab das Team in der Bundesliga beim Heim-1:4 gegen Aufsteiger VfB Stuttgart eine teilweise katastrophale Vorstellung ab. Beierlorzer war als Nachfolger von Sandro Schwarz erst seit Mitte November 2019 Mainzer Cheftrainer.

Nach zwei Runden haben damit schon zwei Bundesliga-Clubs ihre Trainer entlassen. Schalke 04 hatte sich am Sonntag von David Wagner getrennt.

(APA/dpa)

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