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Madrid dürfte 300 Jahre jünger als gedacht sein

Spaniens Hauptstadt Madrid dürfte 300 Jahre jünger sein als bisher angenommen.

Bei Ausgrabungen wurden die Überreste von sechs mittelalterlichen Gebäuden aus dem 12. Jahrhundert freigelegt, obgleich die Ursprünge der Stadt laut offizieller Geschichtsschreibung im 9. Jahrhundert unter arabischer Herrschaft liegen. “Madrid als Stadt entstand erst im 12. Jahrhundert, nachdem das Gebiet von christlichen Herrschern zurückerobert worden war”, behauptet nun die Archäologin Esther Andreu in der Zeitung “El Pais” (Sonntagsausgabe).

Der muslimische Emir Mohammed I. von Cordoba habe in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts an der Stelle, an der später Madrid entstand, nur eine militärische Festung errichtet, aber keine dauerhafte Siedlung. “Wir haben aus dieser Zeit keine Spuren von Wohnhäusern gefunden”, betonte die Leiterin des Forscherteams. “Die von uns entdeckten Gebäude (aus dem 12. Jahrhundert) sind die ältesten Überreste von Madrid als Stadt.” Die Ausgrabungen waren unmittelbar neben dem königlichen Palast vorgenommen worden.

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