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Mädchenarbeit und Gender

Landesrätin Greti Schmid mit Referenten
Landesrätin Greti Schmid mit Referenten ©amazone/(kuehmaier)

Bregenz. Das Mädchenzentrum Amazone veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Frauenreferat am 10. November 2009 die ersten gender:impulstage 2009 zum Thema Mädchenarbeit in Zeiten des Gender Mainstreamings.

Landesrätin Greti Schmid eröffnete den Fachtag in der FH Dornbirn, welcher den Auftakt zu den zukünftig jährlich stattfindenden gender:impulstagen bildete. Rund 80 Teilnehmende nutzten den Nachmittag für einen Fachinput und den Austausch auf praktischer und theoretischer Ebene.
“Gibt es etwas, das Mädchen und Jungen eint? Das Ziel ist die Geschlechtergerechtigkeit und da haben wir einen Konsens”
(Zitat Claudia Wallner im Rahmen der Gender:impulstage 2009 in der FH Dornbirn)
In Form eines Trialogs referierten Claudia Wallner, Autorin von “Feministische Mädchenarbeit: Vom Mythos der Selbstschöpfung und seinen Folgen”, Linda Kagerbauer, Autorin von “Hier sind wir! Junge feministische Sozialpädagoginnen und ihre Aufforderung zu einem Dialog der Generationen” und Olaf Jantz, Herausgeber von “Perspektiven der Jungenarbeit – Konzepte und Impulse aus der Praxis” zu den Themenbereichen Geschichte der feministischen Mädchenarbeit, zum feministischen Generationendialog, der Kooperation zwischen Mädchen- und Jungenarbeit und den Geschlechterrollen.

Die Teilnehmenden bekamen durch den Trialog einen theoretischen Input, der sie für die weitere Auseinandersetzung im anschließend stattfindenden World Café inspirierte. Dort wurden praktische Beispiele aufgezeigt, Erfahrungen ausgetauscht und zur Vernetzung angeregt. Die Teilnehmenden setzten sich auf inhaltlicher und praktischer Ebene mit dem Thema Mädchenarbeit und Gender auseinander, profitierten von bereits gemachten Erfahrungen und erschlossen dabei neue Ressourcen.
Der Ausklang am Buffet bot den Teilnehmenden eine Gelegenheit sich über den spannenden Nachmittag zu unterhalten. Auch die Wanderausstellung “Barbiefreie Zone” stieß bei den Gästen auf Begeisterung. Anhand von 10 adaptieren Barbiepuppen führte sie die Gäste spaßig, peppig und interaktiv in die bunte und vielseitige Welt der Mädchen!
(jok)

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