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Lustenauer Idylle auf dem Klausberg

Die Schutzhütte „uf‘m Klusberg“ steht auf Lustenauer Grund und Boden.
Die Schutzhütte „uf‘m Klusberg“ steht auf Lustenauer Grund und Boden. ©Edith Hämmerle
Lustenau. Zwischen Bödele und Schwarzenberg befindet sich ein kleiner Fleck, auf dem im Jahr 1927 die Lustenauer Hütte erbaut wurde. Der Lustenauer Alpenverein erwarb damals diesen Grund. Nicht nur Dornbirner und Schwarzenberger „pilgern" regelmäßig auf den Klausberg, besonders die Lustenauer zieht es hinauf zu „ihrer" Hütte, mit deren Geschichte sie vieles verbindet.

Dieses damals bescheidene Kleinod auf 1250 m Höhe weihte der damalige Frühmesser Salzgeber nur wenige Monate nach der Bauzeit, im Oktober 1927, ein. „Es muss billig gebaut werden”, ist in den Statuten zu lesen, denn das Geld war knapp. Für die Wände wurden teilweise Kistenbretter verwendet, die Isolation bestand aus dem reichlich vorhandenen Moos – und der Erbauer, Schreinermeister Josef Ernst aus Lustenau, arbeitete großteils um „Gottes Lohn”. Der Zweck der Hütte bestand darin, Skifahrern eine Unterkunft zu bieten. Im Jahre 1931 wurde noch etwas Grund dazugekauft und so vollzog sich unter dem Gründerobmann Dr. Falger ein stetiger Ausbau. Zum silbernen Jubiläum der Alpenvereinshütte wurde ein Bergahorn südseitig gepflanzt. Dieser stattliche Ahornbaum erinnert heute noch an die im Krieg gefallenen und vermissten Mitglieder des Alpenvereins. 1982 wurde mit dem Zubau der „Lustenauer Stube” der Innenraum erweitert. Ein großer Fortschritt war etwas später der Anschluss an das Strom- und Telefonnetz. Der Lustenauer Rudolf Fröwis, auch Verfasser der Chronik, übernahm 1960 ein langjähriges Amt als Obmann. Ihm folgte sein Neffe, Armin Fröwis, der jetzige Obmann, nach.

Nach 22 Jahren erfolgreicher Bewirtschaftung der Familie Pocek, übernahm vor acht Jahren das Ehepaar Gruber die Pacht. Ob Skifahrer oder Wanderer – sie treffen sich bei einem gemütlichen Einkehrschwung auf der Lustenauer Hütte. Bekocht werden sie von Hüttenchef Thomas Gruber und immer freundlich bedient von seiner Frau Renate, die Sommer wie Winter alles voll im Griff hat. Die gemütliche Hütten­atmosphäre ist bis heute erhalten geblieben, die viele Einheimische und Gäste immer wieder gerne genießen.

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