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Interview mit Ingrid Hofer

Turbulenter Flug zu den Sternen für Amateurschauspielerin Ingrid Hofer
Turbulenter Flug zu den Sternen für Amateurschauspielerin Ingrid Hofer ©eh
Lustenau. Die Lustenauerin Ingrid Hofer spielt in „Boeing Boeing“ als Stewardess mit.

Angefangen hat alles ganz klein. Als zehnjähriges Mädchen durfte die kleine Ingrid ihre Vorliebe zum Theaterspielen zum ersten Mal auf der Bühne verwirklichen. Das Talent wurde ihr von Haus aus mitgegeben. Sie bekam eine kleine Rolle als tanzendes Teufelchen im Lustenauer Dialektstück „s’Kremmel-Erb“. Mit der Boulevard-Komödie „Boeing Boeing“ gelang der hübschen, temperamentvollen Lustenauerin Ingrid Hofer mit einer ihr auf den Leib geschnittenen Rolle der Senkrecht-Flug.

„VN“-Heimat: Das Theaterspielen liegt dir im Blut. Deine Mutter Veronika hatte schon1986 bei der Aufführung des „Kremmel-Erb“, das in Lustenau sehr großen Zuspruch fand, eine Hauptrolle gespielt. Hat sie dir den Weg auf die Bretter, die die Welt bedeuten, gewiesen?

Hofer: Meine Mama ist mit Leib und Seele bei der „Luschnouar Bühne“ dabei. Sie hat mich oft zum Spielen motiviert und mir sicher einen Wegweiser gesetzt.

„VN“-Heimat: Wurde dein schauspielerisches Talent schon bei der ersten Produktion entdeckt?

Hofer: Das war später. Beim Stück „Ein Job für einen Engel“ bekam ich zum ersten Mal eine Hauptrolle bei der „Luschnouar Bühne“. Da war ich zwölf Jahre alt. Ich glaube, da kam meine Leidenschaft, Theater zu spielen, zum Ausdruck.

„VN“-Heimat: Hast du Schauspielunterricht genommen?

Hofer: Ich habe zwei Seminare beim LVA (Landesverband für Amateurtheater) besucht und nahm klassischen Gesangsunterricht – das war sehr förderlich für die Stimmbildung und dadurch habe ich auch die Atemtechnik für das Sprechen gelernt.

„VN“-Heimat: Wie ging es weiter?

Hofer: Nach vielen Auftritten im In- und Ausland spielte ich später auch an der Seite von Kurt Sternik beim Vorarlberger Landestheater. 2002 war ich mit meiner damaligen Band bei der österreichischen Vorausscheidung zum Song-Contest im ORF dabei.

„VN“-Heimat: Wie lässt sich ein so zeitraubendes Hobby mit dem Job vereinbaren?

Hofer: Es bedarf einfach einer guten Organisation. Aber was man gerne macht, macht auch viel Freude.

 „VN“-Heimat: Hast du mit dem Stück „Boeing Boe­ing“ deine Traumrolle bekommen? Wie kommt man zu so einer Rolle?

Hofer. Über das Volkstheater Götzis. Die haben eine E-Mail versandt, dass sie eine junge Dame suchen (ca. 30 Jahre, schlank , blond . . .) Ich habe mich beworben und wurde zu einem unverbindlichen Gespräch eingeladen. 2008 bekam ich vom Volkstheater einen Anruf, ob ich bereit wäre, in dieser Komödie eine Rolle zu übernehmen. Ich bin aus allen Wolken gefallen und freute mich riesig, bei so einem erfolgreichen Stück mitspielen zu können. Ich entsprach vom Aussehen und vom Typ her einer französischen Stewardess, vielleicht ist es dadurch meine Traumrolle geworden. Ich musste Deutsch mit französischem Akzent sprechen lernen. Da kam mir die Mutter eines Freundes, die französischer Abstammung ist, sehr zu Hilfe. Bei ihr habe ich es dann perfekt gelernt.

„VN“-Heimat: Wie fühlt man sich als Amateur-Schauspielerin unter lauter Profis mitzuspielen?

Hofer: Schon bei den Proben war es eine Freude, mit dieser Crew zu spielen. Es gibt auch hinter der Bühne viel zu Lachen. Meine Theaterkollegin Andrea Pörtsch machte mir kurz vor der Premiere ein schönes Kompliment, in dem sie sagte, es sei kein Unterschied zwischen den Profis und mir als Amateurin zu bemerken, worüber ich mich natürlich riesig freute.

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