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Gott sei Dank, Blasmusik

Ein Kirchenkonzert auf höchstem Niveau bot der MV Concordia Lustenau in der Erlöserkirche.
Ein Kirchenkonzert auf höchstem Niveau bot der MV Concordia Lustenau in der Erlöserkirche. ©Bernhard Tost
MV Concordia Lustenau Gedächtnisgottesdienst 2014

         

                       Besinnlich ergreifende Melodien beim Gedenkgottesdienst des MV Concordia.

 

Lustenau. (bet) Musik, die die Seele berührt, Melodien die Emotionen wecken; viele besinnliche und anrührende Töne waren beim Gedächtnisgottesdienst, der von Pfarrer Thomas Sauter zelebriert und vom MV Concordia musikalisch umrahmt wurde, zu hören. Der Gottesdienst wurde mit dem Stück „Europa Messe“, einer romantischen Komposition für Blasorchester eröffnet. Das Lied „So nimm denn meine Hände“ von Julie Hausmann und Friedrich Silcher ist ein Gebet aus der Not. Alles Selbstvertrauen ist dahin. Noch größer als die Not ist das Vertrauen auf Gottes Führung. Volkstümlich, schlicht und ergreifend ist diese wunderbare Melodie. Dem Orchester, unter der Leitung ihres engagierten Dirigenten Christoph Gmeiner, gelang es überzeugend, das ruhige und klangvolle Werk in der Erlöserkirche zum Leben zu erwecken. Im „Gloria“ von Franz Schubert (1797-1828) wird die Einheit von irdischer und himmlischer Liturgie deutlich. Glanzvoll interpretierten die Musikerinnen und Musiker dieses Werk des bedeutenden Kirchenmusikkomponisten. „Mein Heiland, Herr und Meister“ vom selben Komponisten zum „Agnus Dei“ mit einem harmonischen Klang aus Trompeten, Posaunen, Hörnern und Tuben versehen, schallte prächtig von der Empore. Nach einem Klangerlebnis von Anton Bruckner (1824-1896) und dem bekannten „Bruckner-Choral“ (Locus iste) spielten die Musiker das festlich und imposante „Großer Gott wir loben dich“. Wunderbar harmonisch und mitreißend präsentierte das Blasorchester dieses Werk, das das großartige Zusammenspiel der einzelnen Register zeigte, durch die die Melodie wechselte. Die Verbindung von Frömmigkeit und Gebet mit der „Macht der Liebe” und die von Dmytri Bortniansky (1751 – 1825) dazu komponierte anrührende Melodie haben wesentlich dazu beigetragen, dass das Lied zum Höhepunkt vieler feierlicher, fröhlicher wie ernster Anlässe wurde. Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. hat es zum Nachtgebet seiner Soldaten bestimmt. Die Melodie ist Bestandteil des „Großen Zapfenstreichs” und bildete den Abschluß eines bewegenden Gottesdienstes.

 

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