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Flapsige Sprüche und geniale Darsteller

Die Schauspieler Eva Schönherr, Jakob Wirnsperger und Fabienne Riedmann (v.l.) von der "Luschnouar Bühne"
Die Schauspieler Eva Schönherr, Jakob Wirnsperger und Fabienne Riedmann (v.l.) von der "Luschnouar Bühne" ©Bernhard Tost
 Wenn im Theater der Vorhang fällt, gehört den Schauspielern die Bühne.VN – Heimat-Interview: mit Fabienne Riedmann (22), Eva Schönherr (61), Jakob Wirnsperger (18) 
Schauspieler

Lustenau. (bet) Wer erleben will, wie spritziges, buntes, fantasievolles und zeitgemäßes Amateurtheater inklusive Botschaft aussieht, der hat im Theresienheim die Gelegenheit das Ensemble der „Luschnouar Bühne“ mit ihrem Stück „Hei Opa!“ [hai Opa] zu erleben. Die VN-Heimat traf mit Eva Schönherr, Fabienne Riedmann und Jakob Wirnsperger gleich drei der mitwirkenden Schauspieler zum Interview.

Wie habt ihr den Weg ins Theaterleben gefunden?

Fabienne: Zuerst habe ich im Kindertheater gespielt. Dort habe ich dann auch meine Begeisterung für das Schauspielern entdeckt und als mich Vroni Hofer für dieses Stück kontaktierte, sagte ich spontan zu.

Eva: Schon in der Schule hatte ich die Rolle des Klassenclown und bei Geburtstags- und Firmenfeiern war ich für jeden Sketch zu haben. Meine erste Rolle bekam ich in dem Stück: „Mord hat keine Kalorien“.

Jakob: Da ich mich schon früh für Darstellung interessierte, war es naheliegend im Kindertheater mitzuspielen. Außerdem werde ich nach der Matura darstellende Kunst am Konservatorium in Wien studieren.

Was ist das Besondere an der Komödie „Hei Opa!“?

Fabienne: Es ist ein Stück aus dem Alltagsleben unserer Gesellschaft. Mit viel Witz und Charme im Lustenauer Dialekt.

Eva: Ein sehr turbulentes Bühnenstück. Außerdem ist es für mich die erste Rolle auf einer festen Bühne mit so vielen Mitspielern.

Jakob: Durch eine realistische, leicht überspitzte Handlung mit alltäglichen Charakteren soll es die Zuschauer überzeugen und zum Lachen bringen.

Mit welchen Ideen oder Zielsetzungen im Kopf seid ihr in die ersten Proben gegangen?

Fabienne: Das Rollenspiel soll einen Weg vermitteln in denen sich das Publikum wiedererkennt.

Eva: Die Rolle so perfekt wie möglich zu spielen. Einfach so spielen wie ich bin.

Jakob: Es ist genau jene Rolle die zu mir passt. Der Zuschauer soll sich mit den handelnden Figuren des Stücks identifizieren können.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Thomas Golz und den anderen Schauspielern?

Fabienne: Thomas Golz hat ein sicheres Gespür für die Geschichten und versteht es ausgezeichnet die Schauspieler in Szene zu setzen. Mit den anderen Schauspielern bilden wir ein gutes Team.

Eva: Thomas Golz ist ein erfahrener Schauspieler, der auch als Regisseur weiß, was er von einem verlangen kann. Er ist sehr geduldig und wird nie laut. Besonders von den erfahrenen Schauspielerkollegen kann man viel lernen. Wir sind ein eingespieltes Ensemble.

Jakob: Thomas Golz ist ein sehr erfahrener Regisseur, der seine Stücke sorgfältig auswählt und auch die Rollen den Schauspielern richtig zuweist. Wir alle sind eine kleine, „große“ Familie.

 Wie wichtig sind Enthusiasmus und Leidenschaft?

Fabienne: Große Begeisterung und Offenheit sind außerordentlich wichtig. Entschlossenheit und Fleiß, Texte zu lernen.

Eva: Beides gehört zur Basis um gut zu spielen. Man muss sich mit der Rolle identifizieren können und die Emotionen nicht nur selbst spüren, sondern auch zeigen.

Jakob: Eine stets positive Einstellung ist für einen Schauspieler unerlässlich. Die Regieanweisungen sind zu beachten.

Gab es Momente, in denen Sie gesagt haben: „Ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich das rüberbringen soll“?

Fabienne: Wenn Dich der Regisseur zum fünften Mal auf Fehler aufmerksam macht, wird man schon etwas nervös und fragt sich, ob es jemals klappen wird.

Eva: Man hinterfragt sich schon, wenn man bei einer bestimmten Szene, oder einer Textzeile Durchhänger hat, ob man das je schaffen wird.

Jakob: Jeder Schauspieler hatte schon einmal diese Erfahrung. Doch der Regisseur gibt die Anweisung, wie oder was zu tun ist.

Worin besteht für euch der Reiz eurer Arbeit?

Fabienne: Im Theater eine Rolle zu spielen macht super viel Spaß. Es ist toll, ein Projekt mit anderen Leuten auf die Beine zu stellen. Außerdem finde ich es spannend, in andere Rollen zu schlüpfen.

Eva: Es ist ein schönes Gefühl verschiedene Rollen für die Zuschauer glaubhaft zu verkörpern. Wenn man sie damit auch noch zum Lachen bringen kann, ist man als Schauspieler glücklich.

Jakob: In neue Rollen zu schlüpfen. Jemand anders sein. Natürlich der Applaus vom Publikum.

Ist es schwierig, jemanden auf der Bühne vor Publikum zu küssen?

Jakob: Nein! Für mich war das nicht schwierig. Es ist mein erster Bühnenkuss und rein freundschaftlich. Man macht es, um die Rolle realistischer darzustellen.

Bewirkt das Spielen etwa, dass man sich tatsächlich in sein Gegenüber verliebt?

Jakob: Generell ist es möglich. Bei mir ist es nicht der Fall.

Von welcher Rolle träumen Sie?

Fabienne: Von keiner.

Eva: Gerne würde ich einmal eine verrückte alte Dame spielen.

Jakob: Im Musical „Elisabeth“ den Tod verkörpern. Eine sehr intensive Rolle, die sich durch das ganze Leben der ehemaligen Kaiserin zieht und die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.

Zu den Personen:

Fabienne Riedmann

Wohnort: Lustenau

Beruf: Angestellte

Hobby: Pfadfinder Hard

Vorbild: Christoph Walz, Jonny Depp

 

Eva Schönherr

Wohnort: Lustenau

Beruf: Pensionistin

Hobby: Gartenarbeit, Laufen, Theater spielen

Vorbild: Doris Day gefällt mir gut

 

Jakob Wirnsperger

Wohnort: Lustenau

Beruf: Schüler

Hobby: Musik, Schauspiel, Event Manager

Vorbild: Harvey Fierstein, Idina Menzel

 

Kontakt: Obmann Martin Holzer M +43(0)664 200 3677 E: info@uschnouarbuehne.at

 

 

 

 

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