Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Bestens gerüstet für`s Frühjahrskonzert

Tim Gappmeier und Gabor Szekeres sind zwei talentierte Musiker des MV Concordia
Tim Gappmeier und Gabor Szekeres sind zwei talentierte Musiker des MV Concordia ©Gerhard Hofer
VN-Heimat-Interview: mit Tim Gappmeier (15) und Gabor Szekeres (34) vom MV Concordia. Zum Konzert am 22. April im Reichshofsaal ist der MV Concordia gut vorbereitet.

Lustenau. (bet) Seit jeher begeistert der MV Concordia Lustenau mit fulminanten Konzertauftritten das erwartungsvolle und stets sehr zahlreiche Publikum. Im VN-Heimat-Interview verraten die beiden Musiker Tim Gappmeier und Gabor Szekeres, wie sie das Orchester unterstützen und den prickelnden Sound des MV Concordia auf der Bühne umsetzen.

Sie können auf eine ganze Reihe von Konzert Erfolgen bei der Jugendmusik zurückblicken. Sie mussten für das heute Erreichte sicher auch viel üben und sich vieles hart erarbeiten. Wie war das eigentlich damals als Sie anfingen?

Tim Gappmeier: Mit meinem Bruder Dominik, der bereits bei der Concordia spielte, besuchte ich den Tag der offenen Tür im Vereinsheim. Dort hatte ich die Gelegenheit, alle Instrumente kennen zu lernen und auszuprobieren. Auch bei der Oboe gelang es mir einige Töne zu spielen. Da mir das Instrument sehr gut gefallen hat, entschied ich mich, an der Musikschule Oboe zu lernen. Recht bald kam ich dann zu den Schlümpfen und etwas später zur Jugendmusik.

Wie gestaltete sich ihr Musikalischer Werdegang?

Gabor Szekeres: Im Alter von sieben Jahren habe ich in der zweiten Grundschulklasse mit dem Spiel auf der Trompete begonnen. Ein Jahr später bin ich dann auf das Horn umgestiegen. Parallel zum Gymnasium habe ich dann die Musikschule besucht. Beim nationalen Hornwettbewerb in Ungarn erreichte ich beim ersten Mal eine Sonderauszeichnung und bei der zweiten Teilnahme den dritten Platz. Später bin ich dann auf das Flügelhorn umgestiegen.

Wann hatten Sie Ihren ersten Konzertauftritt mit dem großen Orchester?

Tim Gappmeier: Dies war beim großen Adventskonzert im Jahr 2014 in der Erlöserkirche Lustenau. Es war ein toller Abend, bei dem zum ersten Mal die Schlümpfe, die Jugendmusik und das große Orchester gemeinsam musizierten. Dieser besondere Moment wird mir sicher immer in Erinnerung bleiben.

Gabor Szekeres: Vor rund zwei Jahren bin ich zur Concordia gekommen, nachdem ich sie auf einem Fest in Lustenau musizieren hörte. Bereits nach drei Proben war ich beim Auftritt im Rahmen des Lauteracher Mostfestes dabei. Zu Beginn war ich doch etwas nervös, da ich einige Stücke nicht kannte und quasi „vom Blatt“ spielen musste.

Wie gestaltet sich die Probenarbeit für das Frühjahrskonzert? (Einzel-Register- und Gesamtprobe)

Tim Gappmeier: Zu Beginn des Jahres werden die Noten ausgeteilt und die Stücke zusammen angehört. Dann beginnt die Probenarbeit. Auch Registerproben sind von Beginn an wichtiger Bestandteil der intensiven Konzertvorbereitung.

Gabor Szekeres: Bei den Teil- und Registerproben wird unser Kapellmeister Karl-Heinz Schlachter von Joachim Flatz, Christoph Gmeiner und Christian Lapitz unterstützt. Höhepunkt ist dann das Probenwochenende in Oberbildstein.

Welche Repertoire-Schwerpunkte gefallen Ihnen dabei am Besten?

Tim Gappmeier: Mein Favorit ist „El Camino Real“ von Alfred Reed. Bei diesem Stück darf ich zum ersten Mal ein Oboen-Solo beim Frühjahrskonzert spielen. Darüber hinaus gefällt mir auch der Captain „America-Marsch“ ausgesprochen gut.

Gabor Szekeres: Besonders der zweite Teil des Konzertes, der sich aus unterschiedlichen Filmmusiken zusammensetzt, hat es mir angetan. Die interessanten, aber auch sehr anspruchsvollen Kompositionen enthalten auch schöne Solostellen in allen Registern. Dadurch bekommt der Zuhörer einen Eindruck von der großen Klangvielfalt eines Blasmusikorchesters.

Welchen Stellenwert hat Musik für Sie?

Tim Gappmeier: Mir bedeutet Musik sehr viel. Ich spiele nun schon sehr lange ein Instrument. So spiele ich neben der Oboe auch Kontrabass. Inzwischen gehe ich aufs Musikgymnasium und kann mir sehr gut vorstellen, mein Hobby später zum Beruf zu machen.

Gabor Szekeres: Es macht mir sehr viel Freude, für das Publikum zu spielen.

Was erwartet die Zuhörer am 22. April im Reichshofsaal beim Frühjahrskonzert des MV Concordia?

Tim Gappmeier: Bereits der Auftritt unserer Jugendmusik wird heuer etwas ganz besonderes. Den zum ersten Mal werden auch unsere Schlümpfe beim Konzert dabei sein. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten.

Gabor Szekeres: Unser Kapellmeister hat ein spannendes abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Konzertbesucher können sich auf viele bekannte Melodien, wie zum Beispiel den „Bolero“ oder Melodien aus den Disney-Filmen, freuen.

Herr Szekeres, Sie sind seit einem Jahr Leiter der Schlümpfemusik. Wie gefällt Ihnen das Musizieren mit den Kindern?

Gabor Szekeres: Es ist eine schöne Aufgabe. Mein Ziel ist es, dass die Kinder lernen, gemeinsam in der Gruppe zu musizieren und sie in weiterer Folge so langsam an die Jugendmusik heranzuführen. Natürlich darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Zur Person:
Tim Gappmeier
Wohnort: Lustenau
Beruf: Schüler
Hobby: Musik
Bevorzugte Musik: Rock and Roll

Zur Person:
Gábor Szekeres
Wohnort: Lustenau
Beruf: Programmierer
Hobby: Musik, Autos
Bevorzugte Musik: Volksmusik

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Lustenau
  • Bestens gerüstet für`s Frühjahrskonzert
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen