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Lustenau will auf die Bremse treten

Durch Geschwindigkeitsüberwachung im gesamten Ortsgebiet soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.
Durch Geschwindigkeitsüberwachung im gesamten Ortsgebiet soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. ©edithhaemmerle
Mehr Sicherheit durch Geschwindigkeitsüberwachung im gesamten Ortsgebiet.
Verkehrsüberwachung

Lustenau. Was Ende letzten Jahres angekündigt wurde, nimmt erste Formen an. Lustenau tritt auf die Bremse. Nach einem Beschluss des Verkehrs- und Mobilitätsausschusses sind nun die angekündigten Maßnahmen zur Sicherheit auf Lustenaus Straßen realisiert worden. Ein flächendeckendes digitales System zur Geschwindigkeitsüberwachung mit Lasertechnik setzt ein Signal. Die ersten zwei Radarboxen wurden bereits positioniert. Eine Box steht direkt vor der Volksschule Kirchdorf, eine zweite an der Rotkreuzstraße, im Schulwegbereich. „Unverbesserliche Schnellfahrer sollen damit eingebremst werden“, begründet die Exekutive. Im Zentrumsbereich, von der VS Kirchdorf bis zur Kreuzung Schillerstraße, gilt eine Zonenbeschränkung mit Tempo 30. Auf den Gemeindestraßen im Ortsgebiet gilt generell Tempo 40. Ausgenommen davon sind Vorrangstraßen (als solche gekennzeichnet), auf denen die Höchstgeschwindigkeit mit 50, bzw. 60 km/h, vorgeschrieben ist.

13 Standorte

Ein von der Gemeindepolizei in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsressort erarbeitetes Konzept sieht längerfristig weitere elf fixe Standorte von Laserboxen vor. Vor allem im Schulwegbereich, aber auch bei Ortseinfahrten wird die Fahrtgeschwindigkeit gemessen. Weitere Standorte sind geplant an der Hofsteig- und Sägerstraße, im Bereich der Ortseinfahrt. Ebenso an der Maria-Theresien-Straße (Nähe Musikschule), Hasenfeldstraße (im Schulbereich), Holzstraße, Untere Forststraße, Dammstraße, sowie an der Radetzky-, Mühlefeld- und Grüttstraße.

Flexibler Einsatz

Zudem hat das neue Lasermessgerät den großen Vorteil, dass Messungen sehr flexibel, auch aus einem abgestellten Pkw, im ganzen Gemeindegebiet durchgeführt werden können. „Mit diesen Standorten und der flexiblen Einsetzbarkeit im Pkw kann ein großer Bereich des Ortsgebietes für  mehr Sicherheit abgedeckt werden“, ist sich Verkehrs-GR Dietmar Haller mit der Behörde einig. „Uns geht es nicht um Gewinnoptimierung und Abzocke, sondern um die Erhöhung der Verkehrssicherheit“, stellt Haller klar.

Kosten

Die Kosten für die Gerätschaft mit mobilem Einsatz belaufen sich auf 145.000 Euro, gibt Thomas König, Kdt.-Stv. der Sicherheitswache, bekannt. Nachdem die Unfallursache Nummer Eins nach wie vor überhöhte Geschwindigkeit ist, stehe diese Investition zugunsten der Verkehrssicherheit in Relation. „Im Endeffekt sind es Präventionsmaßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung im Schulwegbereich“, sagt König abschließend.

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