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Lustenau: Tödlicher Unfall auf unbeleuchteter Straße

(VN) Lustenau - Der tragische Unfall in Lustenau, bei dem Donnerstagabend eine Fußgängerin tödlich verletzt wurde, ist offenbar auf eine Verkettung unglücklicher Umstände zurückzuführen.
Grafik: Mutmaßlicher Unfallhergang
VOL Live war am Unfallort
Unfall auf der Rheinstraße

Gemäß Polizeibericht ist die 41-jährige chinesische Asylwerberin zunächst von einem Moped niedergestoßen und dann von einem Auto überrollt worden. Der folgenschwere Unfall ereignete sich gegen 22.20 Uhr auf der unbeleuchteten Rheindammstraße (L 203). Die Fußgängerin dürfte laut Polizei mitten auf der rechten Fahrspur unterwegs gewesen sein. Die 16-jährige Mofalenkerin hatte offenbar keine Chance, rechtzeitig zu reagieren und rammte die Frau. Laut Polizei wurde die Fußgängerin in den Bereich der Mittellinie geschleudert, wo sie verletzt liegenblieb. Die Mopedlenkerin stürzte und blieb am Fahrbahnrand liegen. Ein herannahender 35-jähriger Pkw-Lenker bemerkte die Fußgängerin ebenfalls zu spät. Obwohl er noch auf die Gegenfahrbahn auswich, überfuhr er die Verletzte mit dem rechten Vorderreifen.

Kein Alkohol im Spiel

Die ortsunkundige Frau, die die vielbefahrene L 203 vermutlich als direkten Heimweg nutzte, erlitt ein Polytrauma. Sie erlag ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus Bregenz, nachdem die Ärzte fünf Stunden um ihr Leben gekämpft hatten. Die Mofalenkerin erlitt einen Schock. Alkohol-Tests bei den beiden Unfalllenkern verliefen negativ. Die L 203 blieb wegen des Unfalls bis 1.30 Uhr gesperrt. Sowohl der Autofahrer als auch die junge Mopedlenkerin müssen mit einer Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung rechnen.

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