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Lustenau stellt sich den Herausforderungen

Grabher: „Lustenau steht nach wie vor auf starken Füßen.“
Grabher: „Lustenau steht nach wie vor auf starken Füßen.“ ©VMH
Lustenau. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise geht auch an der Marktgemeinde Lustenau nicht spurlos vorbei.

Gerade jetzt im Herbst, wo die Budgetverhandlungen laufen, zeigt sich die Krise in ihrem vollen Ausmaß. „Lustenau sieht sich, wie alle Gemeinden, derzeit vor eine völlig neue Situation gestellt. Die dramatischen Einnahmenrückgänge durch einen in diesem Ausmaß unvorhersehbaren Rückgang der Steuermittel seitens des Bundes, zeigen ihre Auswirkungen in allen Bereichen“, stellt Bgm. Hans-Dieter Grabher im „VN“-Heimat-Gespräch zur aktuellen Lage in Lustenau fest. Die Budgetverhandlungen sind heuer dementsprechend spannend wie schon lange nicht mehr. Die intensiven Gespräche der kommenden Wochen mit allen Gemeinderäten und Fraktionsvertretern werden richtungweisend für die Zukunft von Österreichs größter Marktgemeinde sein. „Die Sparmaßnahmen werden sich quer durch alle Bereiche ziehen. Projekte, die nicht unbedingt notwendig sind, werden in unmittelbarer Zukunft nicht in Angriff genommen“, so das Gemeindeoberhaupt. Trotzdem gibt es keinen Grund zur Panik. Lustenau steht nach wie vor auf starken Füßen. Das dezidierte Ziel der Gemeindeväter lautet nunmehr trotz finanziell schwieriger Lage ein investitionswirksames Budget aufzustellen. „Wir jammern ja in Lustenau auf einem hohen Niveau.“ Immerhin kann ein Großprojekt wie das Gesundheits- und Betreuungszentrum Schützengarten noch aus eigenen verfügbaren Mitteln finanziert werden. Die notwendigen drei Millionen Euro wurden schon im kommenden Budget reserviert“, so Grabher. Derzeit läuft hier die Generalsanierung, die voraussichtlich bis Herbst 2010 abgeschlossen sein wird. Gleichzeitig entsteht ein moderner Stützpunkt mit neuen Räumlichkeiten für die Rettungsabteilungen des Roten Kreuzes.

Zukunftsweisend

Ein weiteres zukunftsweisendes Großprojekt ist die Planung eines neuen Betriebsgebietes. Im südlichen Gemeindegebiet zwischen Hohenemser und Dornbirner Straße werden neue Betriebsgebietsflächen mit attraktiven Verkehrsverbindungen erschlossen. Heuer wurden schon 2,8 Millionen Euro fremdfinanziertes Kapital in den Ankauf von Grundstücksflächen investiert. Die Darlehen werden später über die Grundstücksverkäufe zurückgezahlt. Bisher verlaufen die Gespräche mit den 90 Grundeigentümern zufriedenstellend. In regelmäßigen Anrainerinformationen werden die Lustenauer auf dem Laufenden gehalten. Weitere Planungsschritte mit Schwerpunkt Verkehrsplanung, Grünraumgestaltung und Infrastruktur sind für 2010 vorgesehen. Die neue Verbindungsstraße und der geplante Kreisverkehr werden zur Verkehrsberuhigung in den Wohngebieten beitragen und der Gemeinde ein attraktives Eingangsportal verleihen.

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