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Lustenau erhält Lizenz und holt Punkt bei Liefering

Viel Regen auch in Salzburg
Viel Regen auch in Salzburg ©GEPA
Austria Lustenau erkämpft sich nach 0:2-Rückstand beim FC Liefering noch einen Zähler.
FCL-ALU 2:2

Trainer Lassad Chabbi schickte heute seine Lustenauer Austria beim FC Liefering mit exakt der gleichen Aufstellung aufs Feld, wie beim klaren 3:0-Erfolg gegen Wacker Innsbruck am vergangenen Montag. Ganz anders war dies beim Gegner, denn dort gab es nicht weniger als sieben Änderungen im Vergleich zum letzten Spiel der Salzburger. Vor dem Spiel der 34 Runde gab es aber schon positive Nachrichten für die Sticker, denn die Lizenz wurde wie erwartet in zweiter Instanz erteilt.

In einer überaus ereignisreichen Anfangsphase sollten dann in den ersten 18 Minuten ingesamt drei Treffer fallen. Liefering führte nach Toren von Wolf und Atanga nach nur elf Minuten bereits mit 2:0, Haring erzielte aus einem abgefälschen Freistoß den Anschlusstreffer. Nach dem fulminanten Beginn nahmen beide Teams dann etwas das Tempo aus dem Spiel und es ging mit einem Spielstand von 2:1 für die Gastgeber in die Pause.

In Halbzeit zwei dauerte es dann bis in Minute 88, ehe auf dem nassen Grün der nächste Treffer fiel. Seiffedin Chabbi wurde von Dossou ideal in Szene gesetzt und der Trainersohn traf ins linke Ecke – 2:2. Dabei blieb es schlussendlich auch, die Lustenauer holen nach frühem 0:2-Rückstand doch noch einen Auswärtspunkt, der Kampf um den vierten Endrang bleibt damit weiter offen.

Ergebnisse

Innsbruck Austria Salzburg 2:2
Kapfenberg Austria Klagenfurt 2:2
Liefering Austria Lustenau 2:2
FAC Wr. Neustadt 0:3
St. Pölten LASK (20.30 Uhr)

Austria Lustenau erhält Lizenz

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Ersten Liga wird abseits des Spielfelds entschieden. Austria Klagenfurt erhielt auch in zweiter Instanz keine Lizenz für die kommende Saison. Die Entscheidung des Protestkomitees teilte die Liga am Freitag mit. Die Kärntner werden nun von ihrem Recht Gebrauch machen, eine Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einzubringen.

Ihre Spielgenehmigungen erhielten indes Bundesligist Admira Wacker Mödling und Zweitligist Austria Lustenau. Im Oberhaus steht damit der SV Grödig endgültig als Absteiger fest. In der zweithöchsten Spielklasse darf der FAC noch hoffen. Die sportlich abgeschlagenen Wiener könnten im Fall der endgültigen Verweigerung für Klagenfurt auf den rettenden achten Rang vorrücken. Die Salzburger Austria hatte bekanntlich aufgrund ihrer Finanzlage auf die Lizenzabgabe verzichtet.

Ebenfalls im zweiten Anlauf erhielt der TSV Hartberg die Lizenz. Die Steirer kämpfen gegen Blau-Weiß Linz in der Regionalliga Mitte um den Startplatz für die Relegationsspiele gegen den Westliga-Vertreter um den Aufstieg in die Erste Liga.

Finanzielle Auflagen erfüllen

Sowohl die Admira, als auch Lustenau müssen bereits bestandene finanzielle Auflagen vonseiten der Liga weiterhin erfüllen. Die Maria Enzersdorfer sind dazu verpflichtet, monatlich einen Liquiditätsbericht vorzulegen. Beide Vereine müssen außerdem quartalsmäßig einen Reorganisationsprüferbericht abliefern.

“Drei von vier Protestwerbern konnten aufgrund der neu eingebrachten Nachweise die für die Lizenzverweigerung erster Instanz maßgeblichen Gründe entkräften, wonach die Lizenz erteilt werden konnte. Bei einem Club war dies nicht der Fall, weshalb die Lizenzverweigerung aufrecht bleibt”, sagte der Protestkomitee-Vorsitzende Andreas Grundei.

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