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Lustenau: Chiko rettete seine siebenköpfige Familie vor dem Feuer

Lustenau - Mitten in der Nacht weckt der einjährige Hund Chiko seine Besitzer. Ohne ihn wäre der Brand im Keller ihres Wohnhauses in Lustenau wohl unbemerkt geblieben.
Hund rettet Familie vor Feuer
Die dankbare Besitzerin
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“Chiko hat so kräftig gebellt wie noch nie, ist zu uns ins Schlafzimmer gekommen und aufs Bett gesprungen”, berichtet Besitzerin Mine Akpinar von letzter Nacht. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Familie neben den Schwiegereltern in einem Anbau des Einfamilienhauses. Vom seltsamen Verhalten Chikos beunruhigt, schaut ihr Mann Selcuk nach dem Rechten.

Draußen hörte er bereits seinen 57-jährigen Vater im Schlaf husten. Starker Rauch stieg vom Keller auf, Brandgeruch lag in der Luft. Durch die starke Rauchentwicklung drohte eine Rauchgasvergiftung, die Familie hätte ersticken können.

Hund als Held

Dank Chiko konnten sich alle sieben Bewohner des Hauses nach draußen retten, die alarmierte Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Nach ersten Erkenntnissen entstand durch einen defekten Wasserboiler ein Glimmbrand im Keller. Einige der Familienmitglieder mussten sicherheitshalber zur Kontrolle ins Krankenhaus.

Am Tag nach dem Feuer ist Chiko der große Held der Familie. Schwiegervater Durmus Akpinar belohnt den jungen Hund mit Leckereien, Chiko springt über den Platz, will mit jedem spielen. “Ohne Chiko wär keiner von uns aufgewacht”, ist die 22-jährige Mine überzeugt. (red)

Chicos Frauchen im Interview

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