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Lösung für Schüler

Ein direkter Zugang von der Feuerwehr zur Schule könnte den Fußweg entlang des Haldenwegs ersparen
Ein direkter Zugang von der Feuerwehr zur Schule könnte den Fußweg entlang des Haldenwegs ersparen
Elternvertreter trafen sich mit dem Schulerhalter der Riedenburg.

Bregenz. Seit das kleine Eingangstor zur VS Riedenburg am Haldenweg zugesperrt wurde, fürchten die Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder – die VN-Heimat berichtete über die gefährliche Verkehrssituation am Haldenweg und – vor allem am Morgen – bei der Ein- und Ausfahrt ins Schulgelände an der Kreuzung Arlbergstraße/Nideggegasse.

Geringer Aufwand

Die Eltern verlangen nun, dass das Tor am Haldenweg wieder geöffnet wird und wünschen sich an dieser Stelle von der Stadt eine Möglichkeit, ihre Kinder ein- und aussteigen zu lassen und ihr Fahrzeug zu wenden. Das wäre kurzfristig und mit geringem finanziellem Aufwand möglich, da das infrage kommende Grundstück bereits der Stadt Bregenz gehört.

Ein weiterer Wunsch wäre der Bau eines Gehwegs von der Schule bis zum Feuerwehrhaus Rieden, wozu allerdings erst Grundstücke angekauft werden müssten. Bei diesem Bemühen werden die Eltern sowohl von Stadtrat Klaus Kübler wie auch von Bürgermeister Markus Linhart unterstützt.

Eine weitere Idee, die gestern Mittwoch der Schulleitung unterbreitet wurde, ist eine neue Zufahrt ins Gelände der Riedenburg von der Nideggegasse aus, etwa in Höhe des China-Restaurants. Direktor Rudolf Unterkofler hält von diesem Vorschlag nicht viel: „Wer die Situation von 7.30 bis 8 Uhr kennt, weiß, dass zu dieser Zeit der Rückstau in der Nideggegasse bis zur Riedergasse reicht. Die Zufahrt um diese Zeit wäre zwar möglich – eine Ausfahrt aus dem Schulgelände jedoch nur bei sehr viel gutem Willen der Verkehrsteilnehmer in der Nideggegasse.” Ein weiteres Problem sieht Unterkofler in der Finanzierung: „Der Orden hat kein Geld – und ob die Stadt eine Zufahrt für ein privates Gelände bezahlt, ist fraglich.”

Dass der Orden für die Finanzierung zuständig wäre, bestätigt auch der Bregenzer Verkehrsplaner Clemens Gössler, „allerdings besteht hier auch öffentliches Interesse, sodass ich mir, ohne der Politik vorgreifen zu wollen, eine Kostenteilung vorstellen könnte.” Aufhorchen lässt Gösslermit einem Vorschlag, der die Situation verbessern könnte: „Ein Gehweg vom Feuerwehrhaus hinüber zur Schule. Dazu müssten zwar ebenfalls Grundstücke angekauft werden, aber das käme billiger, als die benötigten Grundstücke für einen Gehsteig am Haldenweg.” Zum „Umkehrplatz” beim Eingang zur Volksschule möchte er sich nicht äußern. „Das ist ein Politikum”, so Gössler. FST

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