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Löwensaal: Stadtrat Obwegeser operiert mit falschen Zahlen.

Das Amt der Stadt Hohenems weist Vorwürfe zurück.

Hohenems. In einer Medienaussendung spricht der Hohenemser Baustadtrat von Kostenüberschreitungen bei der Renovierung des Löwensaals von über 700.000 Euro und von einem prognostizierten jährlichen Betriebsabgang von 300.000 Euro. Das Amt der Stadt Hohenems stellt dazu fest, dass diese Zahlen jeglicher Grundlage entbehren.
Schon seit vielen Jahren gab es Überlegungen den Löwensaal zu renovieren. Es wurde im Juni 2008 eine Kostenschätzung erstellt, die auf 3,2 Millionen Euro Baukosten kam. Das war aber kein fertiges, im Detail berechnetes Projekt. Auf dieser Grundlage wurde – mit den Stimmen der FP Hohenems – ein Grundsatzbeschluss gefaßt.

Nach weiteren Planungen und der Aufnahme zusätzlicher Maßnahmen sah das konkrete Projekt dann Kosten in der Höhe von 3,8 Millionen Euro vor. Darüber wurde im Juli 2010 in der Satdvertretung – mit den Stimmen der FPÖ Hohenems, also auch mit Baustadtrat Obwegeser – ein weiterer Beschluss gefasst.

Aktuell zeichnet sich ab, dass es zu Kostenüberschreitungen in der Höhe von rund 100.000 Euro kommen könnte. Das wären dann also 3,9 Millionen bzw. eine Kostenüberschreitung von 2,6 %. “Die Renovierung eines über hundert Jahre alten Gebäudes bringt immer gewisse Unabwägbarkeiten mit sich,” erläutert DI Markus Heinzle als Projektverantwortlicher und Bürgermeister DI Richard Amann hält fest: “Hier den städtischen Mitarbeiter/innen ‘Inkomopetenz’ und ‘eklatante Fehlplanung’ vorzuwerfen, ist unangebracht. Obwegeser ist als Baustadtrat Mitglied der Projektgruppe und Vorsitzender der Gemeinde-Immobiliengesellschaft und hat in diesen Gremien sämtliche Beschlüsse mitgetragen und sollte eigentlich über den laufenden Stand informiert sein.”
Ähnlich verhält es sich mit dem angeblichen Jahresabgang von 300.000 Euro. Alle Planungen, die Stadtrat Obwegeser bekannt sein müssten, gehen von einem jährlichen Zuschuss der Stadt zum Betrieb des Löwen von 100.000 Euro aus.

Fertigstellung im Jänner
Der Löwensaal wird bis Jänner 2011 fertiggestellt und dann ab März für Veranstaltungen im Zentrum von Hohenems zur Verfügung stehen. Er wird 200 bis 300 Personen Platz bieten. Errichtet wird ein neuer Zugang zum Saal mit einem großzügigen Foyer, ein kleiner Saal mit einer Kapazität von bis zu 70 Sitzplätzen, ein mit modernster Technik ausgestatteter großer Saal mit einer Bühne, die nun doppelt so groß ist wie vor dem Umbau und eine eigenständige Gastronomie.

Der Saal soll zum einen der Hohenemser Bevölkerung und den Vereinen kostengünstig zur Verfügung stehen. Die einmalige Atmosphäre in einem der letzten alten Wirtshaussäle – jedoch mit moderner Ausstattung – soll zum anderen aber auch zur Schaffung eines Zentrums für Kleinkunst von überregionaler Bedeutung beitragen.

Die Zielgruppen für die Saalnutzung sind Kulturveranstalter/innen, Ortsvereine, Bildungseinrichtungen, städtische Veranstalter/innen, Wirtschaftsunternehmen, Gewerbetreibende, Privatpersonen sowie Kongress- und Tagungsveranstalter.

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