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London: "Es herrschte Chaos"

Die NEUE hat mit betroffenen Vorarlbergern in Englands Hauptstadt gesprochen. „Es fühlt sich an, wie in einem schlechten Film,“ schildert Natascha Weh (24) ihre ersten Eindrücke von den Terroranschlägen an der Themse.

Natascha weiter: „Man glaubt immer, es kann einem nicht wirklich was passieren und wenn man sonst solche Sachen im Fernsehen sieht, ist man zwar berührt, aber man vergisst es nach einigen Tagen wieder.“

Zum Glück war Natascha nicht direkt im Zentrum der englischen Metropole, als es passierte. „Aber das ganze Chaos live mitzuerleben, nimmt einen schwer mit. Vor allem fühlt man sich so unsicher.“

Natascha stieg in der Früh noch nichtsahnend in die UBahn. Aber es ging nichts. „Sie sagten, dass es einen Signalfehler bei der Station King’s Cross gebe und die Züge deshalb in den Stationen warten müssen. Ich bin dann aus der U-Bahn ausgestiegen und wollte mit dem Bus fahren, doch es war überall nur Stau,“ erzählt die 24-Jährige.

Von 9 bis ungefähr 15.30 Uhr konnte die Fußacherin telefonisch keine Freunde, Bekannten

oder Arbeitskollegen erreichen. Eine endlos lange Zeit an so einem Tag.

Wie in jeder anderen Großstadt sind auch die Londoner auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. „Ich weiß allerdings nicht, ob ich so einfach wieder in eine U-Bahn oder in einen Bus einsteigen kann“, sagt die Vorarlbergerin. Die Angst und die Ungewissheit wird die gebürtige Fußacherin sicherlich noch einige Zeit begleiten.

„Am Anfang hat es geheißen, dass zwei Züge auf Grund eines Stromausfalls zusammengestoßen seien. Aber es hat sich dann schnell herumgesprochen, dass es sich um einen Terroranschlag handelt“, berichtet Wolfgang Stefan (32) über die Anschlagsserie in London.

Sofort wurde die Innenstadt abgesperrt und die Pubs geschlossen. Die U-Bahnstationen wurden komplett gesperrt.

Wolfgang flog am Donnerstag noch zurück nach Vorarlberg. „Taxis konnte man keines mehr vorbestellen. Ich habe schauen müssen, dass ich eines auf der Straße abfange, damit ich überhaupt zum Flughafen komme“, erzählt der 32-Jährige.

„Bei mir haben sofort jede Menge Leute angerufen. Wie es mir geht, und ob alles in Ordnung sei“, erzählt Wolfgang. „Ich habe schon ein ungutes Gefühl im Magen. Es wartet auch jeder darauf, dass nochmal etwas passiert.“ Wann schlussendlich sein Flieger nach Hause ging, konnte Wolfgang beim Gespräch nicht sagen.

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