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Loeb-Siegesserie ist "gerissen"

Lokalmatador Marcus Grönholm hat am Sonntag bei der Finnland-Rallye die Siegesserie des französischen Weltmeisters Sebastien Loeb beendet. Manfred Stohl war in der zehnten Sonderprüfung ausgeschieden.

Nach sechs Triumphen in Folge musste sich der überlegene WM-Leader nach 21 Schotterprüfungen mit Rang zwei hinter dem 37-jährigen zweifachen Weltmeister aus Finnland zufrieden geben. Für Grönholm, der auch 2004 in seiner Heimat gewonnen hatte, und Peugeot war es der erste WM-Erfolg seit einem Jahr. Mit Rang drei trug der Este Markko Märtin dazu bei, dass der fünffache Weltmeister Peugeot in der Markenwertung mit 106 Punkten und einem Zähler Vorsprung auf Citroen wieder die Führung übernahm. In der Fahrerwertung führt der siebenfache Saisonsieger Loeb mit 83 Punkten und einem Vorsprung von 28 Zählern vor Grönholm.

Grönholm, der im Ziel über eine Minute Vorsprung auf Loeb hatte, stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben: “Ich war in diesem Jahr schon mehrmals vor einem Sieg. Jetzt endlich ist er mir gelungen, und das in meiner Heimat. Ich habe heute jedes Risiko vermieden, mich zurückgehalten und auf jeden Stein geachtet, um ja nichts zu beschädigen.” Vor einem Jahr sorgte Grönholm, der diesmal elf der 21 Schotterprüfungen gewann, für den ersten Sieg des Peugeot 307, diesmal holte er für seinen Auftraggeber, der sich Ende 2005 Richtung Rundstrecke aus der WM verabschiedet, den zweiten Triumph des anfälligen 307.

Der souveräne WM-Spitzenreiter Loeb nahm seine erste “Niederlage” seit Mexiko Mitte März gelassen hin. “Ich wusste ja, dass es sehr schwer sein würde, hier zu siegen. Ich habe es zwar gehofft, aber wirklich nicht ganz so ernsthaft daran gedacht. Wir haben mit dem zweiten Platz für uns das Optimum geholt und unsere Führung in der Weltmeisterschaft gefestigt.”

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