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Ländle-Schule im Test

(VN) Schwarzach - Rund 70.000 Euro ließ es sich das Land Vorarlberg kosten, um beim PISA-Test für Schüler des Jahrgangs 1993 ein eigenes Landesergebnis zu bekommen. Statt der sonst üblichen 280 Schüler wurden daher im Vorjahr fast 1500 Vorarlberger Teenager aus den verschiedensten Schultypen mit den Testaufgaben des „Programme for International Student Assessment“ (PISA) konfrontiert.

„Uns geht es nicht nur darum, einen Vergleich mit dem übrigen Österreich zu bekommen, sondern auch einen mit den benachbarten Kantonen in der Schweiz bzw. den benachbarten Bundesländern in Deutschland“, begründet Schullandesrat Siegi Stemer die zusätzliche Investition. Nicht kommentieren möchte Stemer die Gerüchte, wonach der PISA-Test österreichweit schlecht ausgefallen sei und besonders die Lesekompetenzen eine vernichtende Bewertung erhielten. „Ich hatte noch kürzlich Kontakt mit dem BIFIE (Anm: Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens). Dort wurde mir versichert, es gebe die Ergebnisse erst am 7. Dezember. Also will ich jetzt nicht spekulieren.“

1500 Schüler getestet

Froh ist Stemer allemal, eine landesweite Auswertung verlangt und letztlich auch durchgeführt zu haben. „Weil man dann endlich auf Basis von Vorarlberg-spezifischen Zahlen reden und reagieren kann.“ Stemer verweist überdies auf Vorarlberg-interne Lernstandserhebungen. „Das sind objektive Kompetenzmessungen, die wir abseits von PISA durchführen und die uns entsprechende Aufschlüsse liefern sollen.“ Für den PISA-Test im Land verantwortlich war der ehemalige Direktor des Gymnasiums Blumenstraße in Bregenz, Alfons Bechter. „Das Sample von 1500 Schüler ist sicher groß genug, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen“, erklärt Bechter. Man habe quer durch alle Schultypen Schüler des Jahrgangs 1993 getestet. Testaufgaben kamen aus den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt lag beim PISA-Test 2009 deshalb auf Lesen, „weil zwei Drittel der Fragen mit Lesen zu tun hatten“, so Bechter.

Gespannt auf Ergebnis

Die landesweite PISA-Testung trifft auch auf Zustimmung der Grünen, die Stemer sonst immer wieder hart kritisieren. „Wir begrüßen die Ausweitung des PISA-Tests in Vorarlberg und sind natürlich gespannt auf die Ergebnisse“, sagt die Grünen-Bildungssprecherin Katharina Wiesflecker. Im Gegensatz zu Stemer traut sie sich eine Prognose zu. „Also wenn die bundesweiten Resultate schlecht sind, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das Vorarlberger Ergebnis besser sein sollte“, so Wiesflecker.

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