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Länder sagen Ja zur gemeinsamen Feuerbrandbekämpfung

Bregenz – Um die Pflanzenkrankheit Feuerbrand erfolgreich zu bekämpfen, arbeiten die Bodenseeanrainerländer verstärkt zusammen.

Bei einem Treffen der Experten im Landhaus in Bregenz wurden nun konkrete Schritte eingeleitet, teilt Landesrat Erich Schwärzler mit. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht ein gemeinsames Interreg-Projekt.

“Da der Feuerbrand nicht nur in Vorarlberg, sondern im gesamten Bodenseeraum verstärkt auftritt, ist es erforderlich, im grenzüberschreitenden Rahmen Lösungen zu suchen”, so Landesrat Schwärzler. Das Expertenteam hat bei dem Treffen in Bregenz die bisher eingelangten Vorschläge und möglichen Bekämpfungsmaßnahmen erörtert und das weitere Vorgehen in den Bereichen Forschung und Praxis festgelegt.

Im Rahmen des gemeinsamen Interreg IV-Projektes wird das Land Vorarlberg als Lead-Partner fungieren, die deutschen Länder Bayern und Baden-Württemberg, die Schweizer Kantone St. Gallen und Thurgau, das Fürstentum Liechtenstein sowie die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) und die Technische Universität Wien sind Projekt-Partner. Die Gesamtkoordination übernimmt die Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Das mit rund 1,5 Millionen Euro dotierte Projekt wird im Zeitraum Herbst 2007 bis 2011 umgesetzt.

Als Ergebnis des grenzübergreifenden Forschungsprojektes erwartet sich Landesrat Schwärzler eine gute Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis und somit ein wirkungsvolles Bekämpfungsmodell gegen den Feuerbrand für die Erwerbs- und Streuobstbauern.

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