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Lkw-Verkehr nimmt weiter zu

Schwarzach - Der Lkw-Verkehr in Österreich nimmt trotz hoher Spritpreise weiter zu. Im Ländle betroffen ist vor allem die A14 bei Frastanz mit einer Zunahme von plus 3,4 Prozent.

Eine VCÖ-Analyse zeigt, dass in den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres der Lkw-Verkehr auf zahlreichen Autobahnen stark zugenommen hat.

Auf der A11 wurde eine Zunahme von 14,8 Prozent registriert, auf der A12 plus 12,5 Prozent und auf der A4 ein Plus von 10,6 Prozent. Der VCÖ betont, dass der Lkw-Verkehr nur einen Teil der verursachten Kosten bezahlt. Der dadurch zu billige Transport schadet der heimischen Landwirtschaft und den regionalen Nahversorgern.

Der Lkw-Verkehr in Österreich nimmt weiter zu. Eine VCÖ-Analyse zeigt, dass an vielen Zählstellen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen in den ersten fünf Monaten mehr Lkw unterwegs waren als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Am stärksten ist die Zunahme auf der A11 beim Karawankentunnel mit plus 14,8 Prozent. Auf der A12 bei Kematen waren heuer bisher um 12,5 Prozent mehr Laster unterwegs, auf der A4 bei Bruckneudorf um 10,6 Prozent.

Generell zeigt die VCÖ-Untersuchung, dass in Österreich noch immer viele Güter auf der Straße transportiert werden. Die meisten Lkw wurden auf der A1 bei Haid gezählt, wo in den ersten fünf Monaten im Durchschnitt 17.081 Lkw pro Werktag unterwegs waren. Auf der A2 bei Wiener Neudorf waren es 14.642 und auf der A21 bei Brunn am Gebirge 12.616. Vergleichszahlen sind bei diesen Zählstellen nicht vorhanden. „Auf Autobahnen ist die rechte Spur meist von Lkw besetzt, wie viele Autofahrer beklagen“, stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest.

Wie sehr der Lkw-Transport durch fehlende Kostenwahrheit billig gehalten wird, zeigt eine von der EU-Kommission beauftragte Studie. Ein klassischer 40 Tonnen-Transit-Lkw verursacht so genannte externe Kosten von durchschnittlich 62 Cent pro Kilometer! „Zusätzlich wird in dieser Studie festgestellt, dass gerade in Alpenregionen, wie etwa am Brenner und in der Tauernregion die Schäden durch Lärm fünfmal so hoch sind wie im Durchschnitt und die Schäden durch Abgase doppelt so hoch sind“, macht VCÖ-Experte Blum aufmerksam. Die Schäden durch den Lkw-Transport sind in Alpenregionen deutlich höher. Der VCÖ fordert, dass in der neuen Wegekostenrichtlinie (regelt die erlaubte Höhe der Lkw-Maut) die besondere Situation von Alpenregionen berücksichtigt werden. Die EU-Kommission wird ihren Entwurf am Dienstag präsentieren.

„Der Lkw-Verkehr wird künstlich billiger gehalten als er ist. Obst und Gemüse, das quer durch Europa transportiert wird, ist deshalb billiger als aus der Region. Der billige Transport schadet der heimischen Landwirtschaft und der Nahversorgung“, stellt VCÖ-Experte Blum fest. Umso unverständlicher ist die angekündigte Blockade von Teilen der Frächter. Der VCÖ hofft, dass die Blockade-Vertreter noch zur Einsicht kommen und den Wienerinnen und Wienern sowie den Pendlern ein Verkehrschaos ersparen. „Einen Gast, der seit Jahren vom Wirt auf die Hälfte seiner Zeche eingeladen wird und sich dann aufregt, dass ihm die Hälfte auch zuviel ist, bezeichnet man als unverfroren“, so VCÖ-Experte Blum.

  • A11 Karawankentunnel: plus 14,8 Prozent A12 Kematen: plus 12,5 Prozent
  • A4 Bruckneudorf: plus 10,6 Prozent
  • A9 Wundschuh: plus 9,6 Prozent
  • A13 Brennersee: plus 9,5 Prozent
  • A12 Lankampfen: plus 5,3 Prozent
  • A23 Laaerbergtunnel: plus 5,3 Prozent
  • A14 Frastanz: Plus 3,4 Prozent
  • S31 Mattersburg: plus 1,3 Prozent
  • S5 Utzenlaa: plus 1,0 Prozent

    (Quelle: Asfinag, VCÖ 2008)

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