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Lkw-Verkehr in Vorarlberg stark zugenommen

Viel Schwerverkehr auf der A14
Viel Schwerverkehr auf der A14 ©VOL.AT/Steurer
Der Lkw-Verkehr auf Vorarlbergs Autobahnen und Schnellstraßen hat heuer erneut stark zugenommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt.

Die Lkw-Lawinen nehmen weiter zu. Der VCÖ hat die Daten von 106 Zählstellen der Asfinag analysiert. Bei 102 davon hat der Lkw-Verkehr zugenommen, bei 96 Zählstellen um mehr als zwei Prozent, bei 56 sogar um mehr als vier Prozent.

Deutliche Zunahme auch auf der A14

Auch auf der A14 hat der Lkw-Verkehr stark zugenommen. Bei Wolfurt-Lauterach waren in den ersten elf Monaten bereits mehr als 1,5 Millionen Lkw unterwegs, um rund 70.000 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Beim Pfändertunnel wurden rund 1,4 Millionen Schwerfahrzeuge gezählt, um 90.000 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, berichtet der VCÖ.

Wie stark die Belastung durch den Lkw-Verkehr zugenommen hat, wird im 5-Jahres-Vergleich besonders deutlich. Auf der A14 beim Pfändertunnel waren heuer um rund 210.000 mehr Lkw unterwegs als in den ersten elf Monaten des Jahres 2013. Auf der S16 waren bei Außerbraz mit fast 490.000 Lkw um rund 65.000 mehr Schwerfahrzeuge unterwegs als vor fünf Jahren, so die VCÖ-Analyse.

Lkw-Verkehr in der Schweiz rückläufig

Während in Österreich immer mehr Lkw fahren, nimmt in der Schweiz seit Jahren die Zahl der Lkw im alpenquerenden Güterverkehr ab. Auch heuer. Im 1. Halbjahr ging die Zahl der Lkw-Fahrten im alpenquerenden Gütertransport um 12.000 auf insgesamt 477.000 zurück. Allein über den Brenner fuhren im 1. Halbjahr dreimal so viele Lkw wie über alle vier Schweizer Alpenquerungen zusammen, verdeutlicht der VCÖ. Die Bevölkerung entlang der Transitrouten leidet unter der hohen Lärm- und Abgasbelastung.

In der Schweiz wird Diesel, der Kraftstoff der Lkw, gleich hoch besteuert wie Eurosuper. In der Lkw-Maut werden die externen Kosten eingerechnet. Und die Einhaltung der Tempolimits sowie der arbeits- und sozialrechtlichen Vorgaben wird stark kontrolliert. In Österreich wird Diesel steuerlich begünstigt. Dass die externen Kosten nicht zur Gänze in die Lkw-Maut eingerechnet werden, liegt auch an den EU-Vorgaben.

 

 

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