LKH Bludenz: Klares Bekenntnis zu Standort und pädiatrischer Versorgung

Bludenz - Mit Investitionen von rund 28 Mio. Euro in den Erweiterungsbau am Landeskrankenhaus Bludenz setzen Land und Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft ein klares Zeichen für eine nachhaltige Standortsicherung.

“Die pädiatrische Versorgung in Bludenz wird langfristig sichergestellt, das Leistungsangebot im Bereich der HNO und Augenheilkunde bleibt im Rahmen einer interdisziplinären Tagesklinik erhalten”, betonen Landesstatthalter Mag. Markus Wallner und der GF der Vlbg. Krankenhaus-Betriebsgesellschaft Dr. Gerald Fleisch. Das Landeskrankenhaus Bludenz nimmt als erste Anlaufstelle für die umliegenden Talschaften und aufgrund der zentralen Lage im Tourismusgebiet eine besondere Stellung ein. “Der Standort Bludenz ist in der Vorarlberger Gesundheitslandschaft nicht wegzudenken und übernimmt eine wichtige Funktion in der Basisversorgung – aus diesem Grund haben wir uns auch zum massiven Ausbau des Krankenhauses entschlossen”, so Landesstatthalter Wallner.

Neben den Vollabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie dem Departement für Unfallchirurgie, dem Fachschwerpunkt Urologie und einer nach dem Umbau neu eingerichteten Tagesklinik für HNO und Augenheilkunde ist auch künftig die pädiatrische Versorgung sichergestellt. “Das Team um Primarius Reindl wird auch in den nächsten Jahren hervorragende Arbeit leisten und die Abteilung erfolgreich weiterführen”, erklärt Direktor Fleisch. Pädiatriekonzept sichert optimale Versorgung Langfristig ist vorgesehen, die pädiatrische Versorgung in Bludenz neu zu strukturieren: “Ein vernetztes, interdisziplinäres System aus definierten Facharzt-Anwesenheitszeiten, Konsiliardiensten und einer 24-Stunden-Akutversorgung wird sicherstellen, dass im LKH Bludenz Kinder zu jeder Zeit bestens versorgt werden können, auch wenn es – dem Spitalsplan entsprechend – keine ausgewiesene Kinderstation mehr geben wird”, so Fleisch.

“Gerade bei der Versorgung von Kindern gelten besonders strenge Qualitätsansprüche”, unterstreicht Wallner und versichert, dass es in Bludenz daher immer eine ambulante Anlaufstelle geben und die Akutversorgung von Neugeborenen aufrechterhalten werde. “Hinsichtlich der stationären Versorgung soll aber, wie bereits heute praktiziert, eng mit dem Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch zusammengearbeitet werden”, sagt Fleisch. Um die notwendigen Schritte vorzubreiten, arbeitet die Geschäftsführung der KHBG seit Mai dieses Jahres intensiv an einem Pädiatriekonzept, das für Bludenz und die umliegenden Talschaften eine optimale Grundversorgung gewährleisten wird. Orthopädie: Belegarztsystem bleibt vorerst aufrecht Auch wenn im Spitalsplan 2010 für das LKH Bludenz keine eigenen Betten für die Orthopädie mehr ausgewiesen sind, ist es geplant, die derzeitige Belegarzttätigkeit fortzusetzen. “Weitere Überlegungen können”, so Wallner, “erst im Zuge einer landesweiten Betrachtung der Orthopädie nach Fertigstellung des Umbaus angestellt werden”.

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