In Deutschland forderte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Axel Schäfer ein Treffen der EU-Regierungschefs am Montag. "Die Lage ist zu ernst, um sie den Finanzministern zu überlassen", sagte er,

EU-Gipfelchef Donald Tusk will im Straßburger Europaparlament über die Situation im Euro-Krisenland sprechen.

Frühestens am Dienstag könnten Griechenlands Banken und die Börse in Athen wieder öffnen. Analysten hatten dies zuletzt aber bezweifelt.

Griechische Staatspapiere mit kurzen Laufzeiten (T-Bills) in Höhe von 2 Mrd. Euro werden fällig und müssten durch neue abgelöst werden. Dieser Termin ist vor allem für das Urteil der Ratingagenturen wichtig.

Athen muss eine weitere Rate von knapp 500 Mio. Euro an den IWF zurückzahlen.

Weitere T-Bills in Höhe von einer Milliarde Euro werden fällig.

Athen muss insgesamt rund 3,5 Mrd. Euro an die Europäische Zentralbank zurückzahlen. Sollte diese Zahlung ausfallen, dürfte es der EZB laut Experten kaum noch möglich sein, weiter ELA-Kredite an griechische Banken zu vergeben.

Noch für den späten Sonntagabend hat der griechische Finanzminister Gespräche mit den griechischen Banken angekündigt.
"/> <u><i>Nach dem Referendum in Griechenland dürfte das Schuldenproblem kaum einfacher zu lösen sein. Wie es in den nächsten Wochen weitergeht:</i></u><br><br><b>Montag, 6. Juli:</b> In der Europäischen Zentralbank (EZB) gibt es eine Telefonkonferenz. Da geht es primär um die Frage weiterer Notkredite an die vom Zusammenbruch bedrohten griechischen Banken.<br><br>Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft in Paris den französischen Präsidenten Francois Hollande, um über die Konsequenzen aus dem griechischem Referendum zu beraten.<br><br>Im früheren Krisenland Spanien hat Ministerpräsident Mariano Rajoy nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse des griechischen Referendums eine Dringlichkeitssitzung für Montag anberaumt.<br><br>Die Euro-Finanzstaatssekretäre finden morgen wieder zu einem Krisentreffen zusammen.<br><br>Die Euro-Finanzminister planen nach Angaben eines Vertreters der Euro-Zone für Montag kein Notfall-Treffen zum Thema Griechenland. Die Minister wüssten nicht, was es nach dem griechischen "Nein" zu besprechen gebe, das verlautete zumindest am Sonntagabend.<br><br>In Deutschland forderte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Axel Schäfer ein Treffen der EU-Regierungschefs am Montag. "Die Lage ist zu ernst, um sie den Finanzministern zu überlassen", sagte er,<br><br><b>Dienstag, 7. Juli:</b> EU-Gipfelchef Donald Tusk will im Straßburger Europaparlament über die Situation im Euro-Krisenland sprechen.<br><br>Frühestens am Dienstag könnten Griechenlands Banken und die Börse in Athen wieder öffnen. Analysten hatten dies zuletzt aber bezweifelt.<br><br><b>Freitag, 10. Juli: </b>Griechische Staatspapiere mit kurzen Laufzeiten (T-Bills) in Höhe von 2 Mrd. Euro werden fällig und müssten durch neue abgelöst werden. Dieser Termin ist vor allem für das Urteil der Ratingagenturen wichtig.<br><br><b>13. Juli:</b> Athen muss eine weitere Rate von knapp 500 Mio. Euro an den IWF zurückzahlen.<br><br><b>17. Juli:</b> Weitere T-Bills in Höhe von einer Milliarde Euro werden fällig.<br><br><b>20. Juli:</b> Athen muss insgesamt rund 3,5 Mrd. Euro an die Europäische Zentralbank zurückzahlen. Sollte diese Zahlung ausfallen, dürfte es der EZB laut Experten kaum noch möglich sein, weiter ELA-Kredite an griechische Banken zu vergeben.<br><br>Noch für den späten Sonntagabend hat der griechische Finanzminister Gespräche mit den griechischen Banken angekündigt.<br> - Griechenland-Krise: Der Tag nach dem Triumph der "Nein"-Sager - Liveticker - VOL.AT
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