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Vorarlberg hat 2.000 Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren

©Robert Baljak und Stefan Koch führen die Integra, ein Arbeitsangebot für viele.
Wolfurt. Das Land Vorarlberg hat 2.000 bleibeberechtigte Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen, weitere 800 - deren Asylverfahren laufen - werden wahrscheinlich noch dazukommen.

Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten in den Hauptflüchtlingsgruppen ist in Vorarlberg in den vergangenen zwölf Monaten von 604 auf 950 (plus 57,3 Prozent) angestiegen, 628 waren zuletzt beim AMS vorgemerkt. Der überwiegende Teil dieser Flüchtlinge müsse aber zunächst die Deutschkenntnisse verbessern, ehe eine realistische Beschäftigungschance bestehe, hieß es.

Anton Strini, nun Landeskoordinator für die Arbeitsintegration von bleibeberechtigten Flüchtlingen, sprach von im Durchschnitt eher geringer schulischer und beruflicher Qualifikation der Flüchtlinge. “Es geht daher vor allem darum, ihnen am Vorarlberger Arbeitsmarkt verwertbare berufliche Qualifikationen zu vermitteln und somit Chancen auf einen Arbeitsplatz zu erhöhen”, sagte er. Dabei seien 41 Prozent der Flüchtlinge jünger als 25 Jahre. Gerade die jungen Flüchtlinge seien bereit, “sich voll einzubringen, um ihr neues Leben in den Griff zu bekommen”, so Strini.

Wallner verwies auf gemeinsame Projekte des Landes mit dem AMS, in denen Flüchtlinge auf die Arbeitswelt eingestellt werden. Ein neues solches Programm namens “Jugendcollege Vorarlberg” startet im April. Dabei sollen innerhalb von zwei Jahren 200 junge Flüchtlinge im Alter zwischen 15 und 25 Jahren mit einer Kombination aus Bildung und Praxis innert zehn Monaten auf einen späteren Pflichtschulabschluss, eine Berufsausbildung oder eine Arbeitsstelle vorbereitet werden. “Je rascher ein Arbeitsplatz gefunden werden kann, desto besser für alle Beteiligten”, betonte Wallner. Die Bezugsdauer der Mindestsicherung müsse so kurz wie möglich gehalten werden.

(APA/Red.)

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