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Live: Aktuelles zum Arbeitsmarkt in Österreich

Pressekonferenz "Standort und Beschäftigung" ab 11 Uhr.
Pressekonferenz "Standort und Beschäftigung" ab 11 Uhr. ©APA/Archivbild
Heute ist um 11 Uhr eine Pressekonferenz mit Finanzminister Blümel, Umweltministerin Gewessler, Arbeitsminister Kocher und Wirtschaftsministerin Schramböck angesetzt.

Wie Arbeitsminister Kocher am Sonntag erklärte, sei für ihn eine Verlängerung der Kurzarbeit bis maximal März 2022 denkbar: "Wenn es um längerfristige Perspektiven geht, muss man sich Gedanken machen, ob Kurzarbeit das richtige Instrument ist." Zuletzt waren 488.000 Personen zur Corona-Kurzarbeit angemeldet, die derzeit bis Ende Juni befristet ist.

Die Coronakrise hat zu den höchsten Arbeitslosenzahlen in der Zweiten Republik geführt. Im Jahr 2020 waren im Schnitt 467.000 Menschen ohne Job, ein Plus von rund 29 Prozent gegenüber 2019. Mitte März gab es 468.500 Arbeitslose und AMS-Schulungsteilnehmer. Laut IHS- und Wifo-Prognose könnte bis 2024 das Arbeitslosen-Vorkrisenniveau erreicht sein. "Das große Ziel von uns ist, früher dort zu sein", so der Arbeitsminister. "Am Arbeitsmarkt wird es eine Zeit lang dauern bis die Krise vollständig verdaut ist."

Augenmerk auf Langzeitarbeitslose

Besonderes Augenmerk will der Arbeitsminister in den nächsten Monaten auf Langzeitarbeitslosigkeit und die höhere Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen sowie Frauen legen. Für Personen, die schon vor der Coronakrise länger arbeitslos waren, will sich Kocher jetzt alle Maßnahmen ansehen. "Dann werden wir die nächsten Schritte setzen."

Ob es noch eine dritte Einmalzahlung für Arbeitslose geben wird, ließ Kocher offen. Im vergangenen September und Dezember gab es einen Zuschlag zum Arbeitslosengeld von jeweils 450 Euro. "Die Hoffnung ist schon jetzt langsam aus der Pandemie rauszukommen. Wenn das nicht der Fall ist, muss alles auf den Tisch", so der Minister.

(APA, Red.)

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