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Vorarlberger Landwirte blicken noch optimistisch in die Zukunft

Pressekonferenz unter freiem Himmel
Pressekonferenz unter freiem Himmel ©VOL.AT/Rauch
Dornbirn - Die Landwirtschaftskammer Vorarlberg hat die Stimmung der heimischen Bauern abgefragt. Wie sich diese darstellt und auf welche Strategien die Land- und Forstwirte für die Zukunft setzen, erfuhr man auf dem Hof von Peter und Sabine Ilg.

Vorarlbergs Landwirte blicken optimistischer in die Zukunft als viele ihrer Kollegen in den anderen Bundesländern. Dennoch, bis 2025 wird sich einiges ändern. Acht Prozent der Landwirte wird wohl schließen, die Tendenz geht hin zu der Teilerwerbs- und Vertagslandwirtschaft. Zwar will über jeder dritte Landwirt die Ausrichtung seines Hofes ändern, der Schwerpunkt liegt jedoch weiterhin auf der Milchwirtschaft im Land. Die Direktvermarktung wird jedoch weiter an Bedeutung gewinnen.

Milch bleibt prägend für Vorarlberg

Ihre Zukunft sehen die Vorarlberger Landwirte vor allem bei der Heumilch, der verstärkten Zusammenarbeit mit der Gastronomie, Nischenprodukte und internen Optimierungen. Wenige Chancen sehen sie vor allem bei der Produktion von Obst und Gemüse aufgrund der schwierigen klimatischen Bedingungen im Ländle.

Hier kreidet Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger an, dass die Nachfrage nicht gleich stark wachse, vor allem auf dem Fleischmarkt. Wie diese Woche bekannt wurde, nimmt der Fleischverarbeiter EFEF mit dem dahinter stehenden REWE-Konzern kein Vorarlberger Kalbfleisch mehr an.

Auf der einen Seite fordere man gewisse Standards und heimische Produktion, an der Kassa entscheide sich der Konsument jedoch noch zu oft für Fleisch aus anderen Quellen. Doch auch Großküchen und Gastronomie seien gefordert, heimisches Fleisch zu kaufen. Gleichzeitig fehle es den Landwirten an Verständnis und Anerkennung in der Bevölkerung.

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