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Literaturhaus Vorarlberg lädt zur „nacht:lyrik“ in der Kutscheneinfahrt

Monika Helfer las im vergangenen Jahr beim Debüt der nacht:lyrik.
Monika Helfer las im vergangenen Jahr beim Debüt der nacht:lyrik. ©Aurelia Bösch
Wo vor 100 Jahren das Klappern von Hufen und das Rollen großer Kutschenräder zu hören waren, ziehen am Sonntag, dem 4. Juni 2023, von 22 bis 23 Uhr zum zweiten Mal lyrische Stimmen der Gegenwartsliteratur ein.

Für die „nacht:lyrik“ öffnet das Literaturhaus Vorarlberg erneut das große Tor zur historischen Kutscheneinfahrt der Villa Franziska und Iwan Rosenthal in Hohenems. Dort lesen im Rahmen des Internationalen Lyrikfestivals „W:ORTE“ mit Andreas Neeser, Sarah Kuratle und Mikael Vogel gleich drei markante Autoren der Gegenwartsliteratur und machen ihre Textwelten in der Nacht hörbar.

 

„In der Nacht liest man besser“

 

Das Literaturhaus Vorarlberg, das im Herbst 2024 eröffnen wird, kooperierte bereits 2023 mit dem Innsbrucker Lyrikfestival. Mikael Vogel weiß um die besondere Atmosphäre, die zu später Stunde an dem ehemaligen Durchgangsort auf die Gedichte wartet: „In der Nacht sieht man mehr. In der Nacht liest man besser. In der Nacht hört man besser, mit schärferen Sinnen. Der Tag mag präziser sein, aber die Nacht trägt die ganze Welt in sich.“

 

Die „nacht:lyrik“ des Literaturhauses Vorarlberg ist Teil des umfassenden „W:ORTE“-Literaturprogramms, das sich in diesem Jahr von Tirol über Vorarlberg bis nach Südtirol entfaltet.

 

Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung unter www.literatur.ist erforderlich.

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