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Litauische Einbrecherbande zerschlagen

Schwarzach - Die "Sonderkommission Dessous" hat eine 18-köpfige litauische Tätergruppe zerschlagen, die in Österreich und weiten Teilen Europas zahlreiche Delikte verübt hat.

In Österreich werden den Verdächtigen insgesamt 45 Straftaten, darunter zahlreiche schwere Einbruchsdiebstähle u.a. in Pelz-, Elektro- und Parfümeriegeschäfte, zur Last gelegt. Der in Österreich nachgewiesene Schaden beläuft sich auf mehr als 1,1 Millionen Euro. Das gab das Bundeskriminalamt am Mittwoch bekannt.

Die Bande war seit November 2004 in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark aktiv. 21 der 45 kriminellen Handlungen entfielen auf das Ländle. Der Organisation sei man deshalb auf die Spur gekommen, weil die Tatortarbeit penibel durchgeführt worden sei, hieß es aus dem Bundeskriminalamt. Die Exekutivbehörden in Europa tauschten via Interpol ihre Erkenntnisse aus. Die 18 Verdächtigen sind mittlerweile in verschiedenen europäischen Ländern in Haft.

Der Name der Sonderkommission, die aus Ermittlern des Bundeskriminalamts und des Landeskriminalamts Vorarlberg bestand, ging auf den ersten Einbruch der Gruppe in Österreich zurück: In Zell am See hatten die Einbrecher ein Dessous-Geschäft heimgesucht.

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