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Liste "vorwärts Tirol" hält sich Option "ohne Platter" bei Landtagswahl offen

Die Liste "vorwärts Tirol" geht gegen Günther Platter in die Offensive.
Die Liste "vorwärts Tirol" geht gegen Günther Platter in die Offensive. ©APA
Die neu bei der Tiroler Landtagswahl antretende Liste "vorwärts Tirol" hält sich die Option des Juniorpartners in einer Koalition mit der ÖVP "ohne Landeshauptmann Günther Platter" weiter offen. Unter Platter würden "Menschen wie Schachfiguren herumgeschoben" und er stehe für einen "Umgang mit Demokratie", so die Kritik.

Man hoffe, Koalitionsverhandlungen nach der Wahl führen zu können und wolle dann jene Regierungskonstellation, in der es für “vorwärts Tirol” die “größte inhaltliche Schnittmenge” gebe, eingehen, erklärte die Parteimitgründerin, Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI).

Die Frage, ob sie die Juniorrolle in einer Koalition mit der ÖVP oder eine mögliche Viererkoalition unter Führung von “vorwärts Tirol” präferiere, wollte Oppitz-Plörer nicht beantworten.

Große Hoffnungen für “vorwärts Tirol”

Die Stadtchefin unterstrich, dass man die ehemalige VP-Landesrätin und VP-Hauptgeschäftsführerin Anna Hosp als Landeshauptmann-Kandidatin nominieren werde, sollte die Liste zweitstärkste Gruppierung werden. “Wir machen eine Landeshauptfrau-Ansage und bieten Anna Hosp als Kandidatin an”, sagte Oppitz-Plörer.

Sie sei “felsenfest davon überzeugt”, dass “vorwärts Tirol” durch eine entsprechende Mobilisierung in den Tagen bis zur Wahl ein zweistelliges Ergebnis einfahren werde. Attacken ritt das Innsbrucker Stadtoberhaupt einmal mehr gegen ihren ehemaligen Parteikollegen Platter.

“Nur wer vorwärts wählt, bekommt keine Koalition mit Günther Platter. Von den anderen Parteien gibt es sonst keine Distanzierung”, so Oppitz-Plörer. Wer wolle, dass Tirol “bürgerlich bleibt” und dass Platter keiner Landesregierung mehr angehöre, könne nur die Gruppierung mit Spitzenkandidat, Ex-SP-Landesrat Hans Lindenberger wählen.

Harte Worte für Platter

Unter Platter würden “Menschen wie Schachfiguren herumgeschoben” und er stehe für einen “Umgang mit Demokratie”, den man ablehne. Innerhalb der ÖVP hinterlasse er nach fünf Jahren unter anderem eine “Frauenbewegung ohne Chefin” und einen Bauernbund mit einer noch nie da gewesenen Austrittswelle, so Oppitz-Plörer.

Der Landeshauptmann sei ein “Symbol für das System”. Es gebe in der Tiroler ÖVP sehr viele Menschen, die das ähnlich sehen würden und sich einen “Aufbruch” erhoffen. “Wir sind die bürgerliche Alternative für die Wähler”.

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(APA)

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