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Liftbosse haben „aufgerüstet“

(VN) Schwarzach - 55 Millionen Euro in Qualität und Quantität haben die Liftbetreiber 2010 investiert. Nun blicken sie optimistisch auf den Saisonstart.
Betriebszeiten der Ländle-Lifte

Dabei hatten die Betreiber der Vorarlberger Bergbahnen bereits im Vorjahr ähnlich tief in ihre Kassen gegriffen. Neben dem weiteren Ausbau der Vorarlberger Skidestinationen oder Zusammenschlüssen von Skiregionen wie beispielsweise im Bregenzerwald sei auch „das Erreichen einer möglichst hohen Automatisierung in den Skigebieten“ im Mittelpunkt der Bemühungen und Investitionen gestanden, betont Fritz Lins als Fachgruppengeschäftsführer der Seilbahner in der Feldkircher Wirtschaftskammer.

Startschuss in vier Wochen

So wie Lins blickt auch Wolfgang Beck als Obmann der Fachgruppe der Seilbahner mit großem Optimismus auf die vor der Tür stehende Wintersaison. Immerhin fällt bereits in vier Wochen am Arlberg der Startschuss für die Wintersaison. Bereits im Vorfeld der Skisaision fahre man mit dem neu eingeführten „3-Täler-Pass“, bei dem 37 Skigebiete als Kooperationspartner an einem Strang ziehen, Erfolge ein. „Der Vorverkauf läuft geradezu sensationell, wir sind für die kommende Saison gerüstet“, betont Beck.

„Depotschnee“ für die Pisten

Erfreut zeigen sich die Liftchefs freilich über heuer erfolgte Lockerung der so- genannten Beschneiungsrichtlinien. Bereits Anfang Oktober sind beispielsweise in Lech und Oberlech sowie am Hochjoch im Montafon über behördliche Ausnahmegenehmigungen Schneekanonen „in Stellung gebracht“ worden. „Depotschneien“ lautet seither das Motto.

250.000 Kubikmeter in Lech

Dabei wird Schnee für den Saisonstart und die spätere Präparierung der Pisten gleich in rauen Mengen auf Vorrat produziert – voraussgesetzt die Temperaturen und das Wetter lassen dies zu. „In zehn kalten Nächten können wir unsere Depots mit 250.000 Kubikmeter Schnee füllen“, erklärt Michael Manhart von den Skiliften in Lech. Dank niedriger Temperaturen in den letzten Wochen seien die Arlberger Depots bereits zu einem Drittel mit Kunstschnee gefüllt. Die Kosten für die Schneeproduktion schlagen sich in den Bilanzen der Liftgesellschaften auf der Ausgabenseite mächtig zu Buche.

Schnee auf Vorrat

Immerhin werden die Kosten für einen Kubikmeter Kunstschnee mit durchschnittlich sieben Euro beziffert. Und während der Saison produzieren landesweit rund 1000 Schneekanonen geschätzte fünf Millionen Kubikmeter. Ab übermorgen, 1. November, dürfen auch die übrigen Liftbetreiber in Vorarlberg ihre Gerätschaften zur Schneeproduktion anwerfen. Ab diesem Stichtag ist nämlich gemäß Richtlinien das ganzflächige Beschneien der Pisten erlaubt.

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