Liechtenstein: Landespolizei fahndet nach Schleppern

Vaduz - Das Fürstentum Liechtenstein sieht sich mit einer auffälligen Häufung von Asylgesuchen durch Personen aus Somalia konfrontiert.

Über 70 Gesuche sind in den letzten Wochen eingegangen. Die Behörden vermuten, dass Schlepper am Werk sind. Betreut werden die Antragsteller im Aufnahmezentrum in Vaduz, wie das Ressort Inneres am Dienstag mitteilte. Aufgrund der starken Zunahme von Gesuchen griffen die Landespolizei sowie das Ausländer- und Passamt zu Sofortmaßnahmen. Asylbewerber, die aus der Schweiz oder aus Österreich ins Fürstentum eingereist sind, werden von den Behörden in diese Länder zurückgeschickt. Die Landespolizei fahndet indes nach Schleppern. Einige der Asylsuchenden erklärten laut Behördenangaben bei den Befragungen, sie seien von Schleppern für viel Geld aus Italien über die Schweiz und Österreich nach Liechtenstein gebracht worden.

Lediglich 28 Anträge

Nach Angaben des liechtensteinischen Ausländer- und Passamts wurden im vergangenen Jahr lediglich 28 Asylanträge gestellt.

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