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Lichtenstein-Werk kann restauriert werden

Das im KUB von einer 35-jährigen Münchnerin am Samstag schwer beschädigte Roy Lichtenstein-Bild "Nudes in Mirror" kann nach Angaben von Museums-Direktor Schneider wahrscheinlich restauriert werden.

Damit bestätigte Schneider Aussagen von Ausstellungs-Kurator Rudolf Sagmeister gegenüber der APA. Schneider selbst bezog sich dabei im Interview mit ORF Radio Vorarlberg auf Auskünfte von Restauratoren.

Die vier etwa 30 Zentimeter langen Schnitte würden sich im Zentrum des Bildes befinden, so Schneider. Da das Bild allerdings groß sei, habe man es mit einer stabilen Leinwand zu tun. Und weil das Bild noch „jung“ sei, „sind die Farben noch nicht so verändert, dass man nach ersten Auskünften von Restauratoren vielleicht davon ausgehen kann, dass man es restaurieren kann“, sagte Schneider.

Laut Schneiders Angaben gegenüber der APA befindet sich das Bild im Wert von mehreren Millionen Dollar in Privatbesitz eines Sammlers in New York. Der Besitzer sei bereits informiert worden, sagte Schneider. Die Sicherheitsvorkehrungen seien mit der Versicherung und auch mit der Kulturhäuserbetriebsgesellschaft abgestimmt gewesen, „solche Vandalenakte lassen sich aber leider nie völlig vermeiden“. Es werde immer Menschen mit krimineller Energie geben, die zerstören wollten. Da stets ein Restrisiko bleibe, werde es auch immer schwieriger, Leihgaben von Sammlern zu bekommen, sagte der Kunsthaus-Direktor.

Am Samstagnachmittag hatte eine offenbar geistig verwirrte 35-jährige Münchnerin im Kunsthaus Bregenz ein Klappmesser aus ihrer Handtasche gezogen und dem 2,54 mal 2,13 Meter großen Bild aus dem Jahr 1994 mit vier Schnitten schweren Schaden zugefügt. Die Versicherungssumme des Werks liegt bei rund vier Millionen Dollar (3,19 Mio. Euro). Über die Frau wurde Untersuchungshaft verhängt.

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