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Leukämiehilfe Österreich findet gleich drei neue Vorarlberger Spender

Die drei Vorarlberger Lebensretter.
Die drei Vorarlberger Lebensretter. ©Geben für Leben - Leukämiehilfe Österreich
Schwarzach - Normalerweise findet der Verein "Geben für Leben - Leukämiehilfe Österreich" ein bis zwei neue Spender pro Jahr. Innerhalb von wenigen Wochen gleich drei neue Spender zu finden ist ein höchst erfeuliches Novum in der 16-jährigen Geschichte des Vereins.

Matthias Burtscher, 24 Jahre alt, wohnhaft in Fontanella, war mit seinem Lkw unterwegs als er im Radio hörte, dass eine Typisierungsaktion im Zimbapark Bürs stattfindet. Kurzentschlossen fuhr er hin und ließ sich typisieren. Nun konnte er am 18.5.2016 einer 60-jährigen Spanierin seine gesunden Stammzellen spenden.

Die Spende fand bei der bayerischen Stammzellbank von AKB in München statt und in fünf Stunden spendete er soviele Stammzellen, dass sogar noch ein Überschuss für die Patientin eingefroren werden konnte. Nach der Stammzellspende war er sofort fit und ging Abends sogar noch in den Tanzkurs. Auch sein Arbeitgeber – Stark Recycling – fand sein Engagement für Leukämiepatienten bewunderswert und Matthias Burtscher bekam zwei bezahlte Urlaubstage. Sehr viele seiner Freunde freuten sich mit ihm über diese Chance und ließen sich ebenfalls typisieren.

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Roman Koller, 38 Jahre, wohnhaft in Schnepfau, ist selbst Vater von zwei Kindern. Er spendete seine Stammzellen am 07.06.2016 mittels einer Knochenmarkspende. Der Patient ist ein 8 Monate alter Junge aus Großbritannien. Die Spende fand in der Asklepios-Klinik in Gauting durch die AKB statt und Roman war zwei Nächte dort.

Da er in einer Umzugsfirma arbeitet und körperlich schwere Arbeiten verrichtet, musste er eine Woche Krankenstand nehmen, da er nach der Knochenmarkspende nicht schwer heben durfte. In Deutschland bezahlt nach der Spende die Krankenkasse den Krankenstand – in Österreich leider nicht. Hier kam sein Arbeitgeber ULBG-BOX entgegen und ermöglichte ihm diese Ruhephase, anstatt die Kosten der Leukämiehilfe zu überlassen.

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Nadine Porod, 21 Jahre, wohnhaft in Schlins, besucht die 3. Klasse der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Unterland. Sie war sehr aufgeregt über die Nachricht, als Spenderin in Frage zu kommen, ebenso wie die Direktorin und ihre MitschülerInnen auch. Sie hatten kurz davor im Unterricht über Stammzellspenden und -transplantationen gesprochen und nun wurde sie selbst zu einer Spenderin. Ihre Stammzellspende fand am 22.06.2016 in Gauting bei der AKB statt und ihre gesunden Stammzellen erhält eine 54-jährige Französin.

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Durch die großartige Unterstützung der Bevölkerung konnte der Verein “Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich” bereits über 20 000 Menschen typisieren und 30 passende Spender finden, die den Patienten und Angehörigen Hoffnung schenkten.

(Red.)

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