AA

Leuchtkraft

Man nehme Diamanten und bette sie in edle Fassungen – fertig ist der neue Trend. Mehr braucht es dazu nicht. Der König aller Edelsteine präsentiert sich pur, prachtvoll und schöner denn je.
Mehr zum Thema
Ihre Juweliere im Überblick

Sie soll aus 18-Karat-Weißgold bestehen, mit rund 3.600 weißen und schwarzen Diamanten besetzt sein, der Norm entsprechen, bis Ende dieses Jahres fertig sein und die teuerste Schutz-Maske der Welt sein – so Scharon Caro, Mitarbeiterin des israelischen Nobel-Juweliers Ivel. Der Auftrag zur 1,3 Millionen Euro teuren Mund-Nasen-Maskerade kam offenbar von einem Geschäftsmann aus China.

Star Wars Bösewicht Darth Vader wäre sicher begeistert. Und: Die Maske liegt, was ihren hochkarätigen Besatz anbelangt, absolut im Trend, denn neben den weißen Vertretern sind schwarze Diamanten derzeit schwer angesagt. Kein Wunder, ragen die „Black Beauties“ aus dem Gros heraus. Liebhaber werden hauptsächlich von ihrer mysteriösen Farbe und dem metallischen Glanz angezogen, der von einer anderen Welt zu sein scheint. Den ersten großen Filmruhm erlebte der schwarze Diamant übrigens am Verlobungsring von Carrie Bradshaw in der berühmten Serie „Sex and the City“.

Konzeptuelle Idee.

Egal, ob in Form einer Schutzmaske oder eines klassischen Schmuckstücks – im Trend liegen nach wie vor Accessoires mit einer konzeptuellen Idee und klaren Linie. Preziosen, die es verstehen, die Zeitlosigkeit des Diamanten mit modernem Design zu vereinen und den „König aller Edelsteine“ besonders in Szene zu setzen, sowie seiner Magie und Strahlkraft ungehindert Raum zu geben. Das Ergebnis sind Schmuckstücke, die jeden Tag getragen werden können und doch einen luxuriösen Charme versprühen, denn jeder Stein ist und bleibt für sich ein jahrtausendealtes Unikat. Das Credo lautet: starke Akzente. Leuchtende Statement-Ohrringe und mondäne Ketten sind das Gebot der Stunde. Auch wenn pandemiebedingt Veranstaltungen und Feiern ausfallen und die Zeit jetzt wieder verstärkt zu Hause verbracht wird, soll es dennoch glamourös und zugleich herrlich unaufgeregt sein – vor allem, wenn man im Homeoffice arbeitet und die obere Körperpartie per Videokonferenz in das Gesichtsfeld des Gegenübers rückt.

Auch Designs die von den eigenen vier Wänden inspiriert sind, lassen sich hie und da identifizieren wie etwa Kordeln, Bänder, Spiralen. So hat sich bei Cartiers legendärer Panthère-Kollektion die Quaste raffiniert an Ring, Collier und Ohrringen platziert. Aber auch kleinere Manufakturen haben viel zu bieten. „Ich persönlich finde, dass etwa Piero Milano die schönsten Tennis-Diamant-Armbänder herstellt. Diese Firma ist nicht sehr bekannt, da sie meistens im Hintergrund für namhafte Hersteller arbeitet. Somit bezahlt man nicht für Marketing, sondern nur für die Arbeit und das Material“, empfiehlt Juwelier Marco David, David Uhren Schmuck Bregenz und Hard.

Wo kommst du denn her?

Doch nicht nur das Design ist wichtig, sondern auch die Herkunft der Steine. Genauso wie bei Gold, setzt sich der Trend zu mehr Nachhaltigkeit auch bei den Diamanten immer weiter durch. Diesem gestiegenen sozialen Bewusstsein kommen auch die Vorarlberger Juweliere entgegen. „Wir kaufen immer bei denselben Händlern. Dadurch ist es für uns einfach, die Herkunft nachzuverfolgen“, so Marco David. „Neben der Echtheit ist zudem garantiert, dass die Steine aus einer konfliktfreien Zone stammen. Wir bieten auch Canadamark-Diamanten an. Diese haben eine Nummer in der Rundiste eingraviert, die mit bloßem Auge nicht sichtbar ist. Anhand dieser kann die Herkunft nachverfolgt werden. Die Steine sind zwar etwas teurer, dafür wurde aber bestimmt niemand ausgebeutet.“ Canadamark-Diamanten stammen aus den Minen Ekati und Diavik in einer abgelegenen Region in der Nähe des Polarkreises und werden durch geprüfte Prozesse vom Ursprung bis zu polierten Steinen verfolgt. Die Minen unterliegen strengen Umweltvereinbarungen zwischen indigenen Völkern und kanadischer Bundesregierung.

Auch bei Juwelier Präg in Dornbirn setzt man mit Forevermark-Diamanten von De Beers auf Nachhaltigkeit: „Neben der hohen Qualität der Steine wird garantiert, dass sie nach strengsten ethischen und ökologischen Maßstäben gefördert werden. Die Marke De Beers legt großen Wert darauf, das Land, in dem die Diamanten gefördert werden, anschließend möglichst wieder in den Ursprungszustand zu versetzen. Viel Geld fließt zudem in den Natur- und Artenschutz vor Ort“, weiß Anna-Lena Hollfelder, Juwelen Uhren Optik Präg Dornbirn.

Bling-Bling.

Wer übrigens glaubt, Diamanten sind nur was für „Mädchen“, der irrt. Armbänder & Co. sind nicht nur am Handgelenk und Hals von Hollywood-Größen immer mehr im Kommen. Darth Vader würde sich also doch über eine neue Diamanten-Maske freuen. Möge die Macht mit euch sein.

Starkes Statement


Preziosen, die es verstehen, die Zeitlosigkeit des Diamanten mit modernem Design zu vereinen und den „König aller Edelsteine“ besonders in Szene zu setzen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
Kommentare
Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.