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Letzter Feinschliff für "Latschau II"

Tschagguns - Die Generalüberholung der VIW-Talsperre in Latschau dauert noch bis Mitte September.

Die insgesamt sechs großen und sieben kleineren Staubecken der Vorarlberger Illwerke bzw. Kraftwerke werden derzeit zukunftstüchtig gemacht. Das Projekt “Silvretta” wurde gerade abgeschlossen, “Vermunt”, “Lünersee” und “Rifa” sind bereits erledigt. “Latschau I” und “Rodund I” sollen in zwei Jahren folgen, “LatschauII” ist gerade in Arbeit. Es geht ordentlich zur Sache dort, wo die Illwerke aktuell 20 Millionen Euro in die Sanierung der Mauer, deren Bauwerke und Vorsorgeleistungen investieren. Bagger und Fräsen waren im Staubecken II schon im Frühjahr fleißig: 12.000 Kubikmeter Schluffmassen (Sand und Schlamm) wurden abgetragen und 100.000 Quadratmeter altes Dichtungsmaterial abgeschliffen. Derzeit schütten und befestigen mit Seilwinden gesicherte Spezial-Lastfahrzeuge und Walzen das neuwertige, knapp 14 Zentimeter starke Dichtungsmaterial. “An die 10.000 Kubikmeter spezieller Asphaltbetondichtung werden in zwei Schichten auf Sohle und Böschung aufgebracht”, erläutert Dr. Ernst Pürer, Leiter der Abteilung Bautechnik/Engineering und seines Zeichen Talsperrenchef der Vorarlberger Illwerke, die Arbeiten in Latschau.

Höhere Sicherheitsstandards

Mit der Generalüberholung gehen zudem die Erhöhung der Sicherheitsstandards bestehender Bauwerke – wie die Installation fernsteuerbarer Einlaufschützen, Korrosionsschutz beim Grundablass und der Stahlpanzerung des Druckschachtes sowie der Bau eines neuen Auslaufbauwerks einher. “Letzteres gilt als Vorsorgebau für eine zusätzliche Stollenverbindung zwischen den Staubecken Rifa und Latschau”, berichtet Pürer von einer künftigen 20 Kilometer langen “Wasserleitung”. Vorsorglich wollen die Illwerke bei den Staubeckenüberholungen in vielerlei Hinsicht agieren. So werden die in Latschau ausgebaggerten Schluffmassen künftig bei Rekultivierungen als geeignete Grundlage zum Einsatz kommen. Auch bei dem ausgedienten Dichtungsmaterial spricht Pürer von Wiederverwertung: Das Material dient bei bestehenden Güterweganlagen, wie am Golm oder dem Vandanser Ganeu, als befestigender Fräsasphalt. (VN-HP)

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