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Letzte Saison auf Palüd der Wirtsfamilie Fellier

Dem Pächterehepaar Kurt und Brigitte Fellier aus Brand ist der Alpengasthof Palüdhütte  zur zweite Heimat geworden - Im Oktober ist leider Schluss
Dem Pächterehepaar Kurt und Brigitte Fellier aus Brand ist der Alpengasthof Palüdhütte zur zweite Heimat geworden - Im Oktober ist leider Schluss ©Helmut Köck
Wanderung zur Palüdhütte

Brand. Seit 23 Jahren wirten sie Sommer wie Winter auf 1.660 m hoch gelegenem Alpengasthof Palüdhütte. Im Oktober 2010 ist Schluss, der Weiterbetrieb ist noch nicht fixiert. Am 22. August wird mit einer Bergmesse um 11 Uhr und einem zünftigen Frühschoppen nochmals so richtig gefeiert.

zweite Heimat

“Wir sind gerne auf Palüd, sind daheim da heroben und ich habe auch meine Kindheit da verbracht”, sinniert etwas wehmütig Pächter Kurt Fellier aus Brand. Gemeinsam mit Gattin Brigitte ist die Palüdhütte auf dieser aussichtsreichen Lage am Bergrücken, am Rande der Alpe Palüd, ihre zweite Heimat geworden. Besonders im Winter ist sie wegen der günstigen Lage vielen Schifahrern ein sehr beliebter Ort der Einkehr geworden.

“Die Hütte gehörte meinem Vater, der sie dann an die Fabrikantenfamilie Bertsch verkaufte. Seit 23 Jähren sind wir Pächter. Ich werde 64 und einmal muss Schluss sein”, so Kurt Fellier.

Muttergottes-Kapelle

Dass auch manchmal am Stammtisch in fröhlicher Runde sinnvolle Pläne geschmiedet werden, zeigt die Umsetzung einer Idee, eine Muttergottes-Kapelle im Palüd zu errichten. Da sich im gesamten Gebiet der Alpen Palüd und Parpfienz weder ein Bildstock noch eine Kapelle befanden, beschlossen Freunde und Gäste der Wirtsfamilie Fellier, eine Kapelle zu Ehren der Muttergottes zu bauen.

Als Standort wurde ein Platz etwa 100 m oberhalb der Hütte vorgesehen. Die Besitzer des Bergmahdes Elmar und Margot Meyer gaben spontan die Erlaubnis. Und so entstand von Jänner 2006 bis zur Eröffnung im Juli 2007 unter Mithilfe von zahlreichen Personen und großzügigern Spenden eine schöne Kapelle inmitten herrlicher Bergnatur und lädt Wanderer oder Schifahrer zum Innehalten ein.

von Brand bis Palüd

Was liegt also näher, als dem Alpengasthof Palüdhütte noch einen Besuch abzustatten. Von Brand aus gelangt man mit der Dorfbahn bis zur Bergstation. In der auch für kleinere Kinder geeigneten Wanderung mit einer Gesamtgehzeit von ca. 60 Minuten nimmt man den Fahrweg bis zur Alpe Parpfienz. Nach einer Stärkung geht es weiter bis zur Bergstation der Niggenkopfbahn, vorbei an der Fritz-Stütler Hütte.

Blütenpracht

Nach einem kurzen Anstieg sieht man schon das Ziel. Auf dieser Höhe ist zur Zeit besonders die Alpenflora einmalig, schon im 19. Jahrhundert wurde sie von Botanikern gerühmt. Bekannt ist auch die gute Küche von der Pächterfamilie der Palüdhütte. Wer übernachten will, auf Voranmeldung sind einige Zimmer für Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden.

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