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Letzte Chance für Grabserbahn

Tschagguns - Der Countdown für die Erhaltung des Tschaggunser Grabsliftes läuft. In spätestens vier Wochen wird sich entscheiden, ob es den Lift überhaupt noch gibt. Sessellift Grabs

Bald wird entschieden, ob es den Lift nach dem Ablauf der bis April 2008 verlängerten Betriebserlaubnis überhaupt noch gibt.

Wie bereits berichtet, wird die Tschaggunser Grabserbahn in dieser Form allerspätestens im April 2008 zu Grabe getragen. Millionen Passagiere wurden seit der Eröffnung des ältesten Einersessellifts des Landes im Jahr 1947 transportiert. Der Tschaggunser Bürgermeister Herbert Bitschnau kämpft seit Monaten für den Erhalt der Bahn. „Der Lift ist touristisch sehr, sehr wichtig für die Gemeinde Tschagguns und auch für das gesamte Montafon“, sagt Bitschnau im „VN“-Gespräch. Im Winter vor allem für Rodler und Tourengeher und im Sommer als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderrouten.

Derzeit laufen intensive Verhandlungen mit den Illwerken als möglichen Partner. „Das liegt auf der Hand“, so Bitschnau. „Schließlich ist der von den Illwerken betriebene Golm praktisch ein Nachbar“, hofft der Gemeindechef auf eine positive Zukunft der Grabserbahn. Zudem sei es nicht Aufgabe einer Gemeinde, eine Bahn zu führen. „Wir würden uns natürlich an dem 3,5 bis vier Millionen Euro-Projekt beteiligen“, sagt der Gemeindechef. „Allerdings sollte die Betriebsführung durch den Investor erfolgen.“ Momentan würde ein vorliegendes Projekt – eine neue Gruppenbahn mit je drei Achtergondeln an der Tal- und Bergstation – auf die Rentabilität geprüft.

Sollte es in den nächsten Wochen zu keiner Einigung kommen, sieht der Gemeindechef keine Zukunft mehr für das Liftprojekt. „Im April 2008 ist definitiv Schluss – wenn wir bis dato nichts Neues haben, sind die Chancen für eine Weiterführung äußerst gering.“ Deshalb hoffe er, dass es schon bald eine Einigung geben werde. „Wir müssen jetzt eine Entscheidung für die Zukunft treffen. Touristisch und Wirtschaftlich. Für uns und unsere nachfolgenden Generationen.“

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