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Letze-Anrainer setzen Protest fort und fordern weiter ein Fahrverbot

Kein vor und zurück mehr bei der Protestaktion in der Letzestraße
Kein vor und zurück mehr bei der Protestaktion in der Letzestraße ©Henning Heilmann
Erneute Protestaktion wies auf unveränderte Verkehrsproblematik trotz Ampel hin.
Erneute Protestaktion zur Verkehrssituation auf der Letze

FELDKIRCH / FRASTANZ Das im Juli geschnürte Maßnahmenbündel zur Regelung der Verkehrsproblematik auf der Letze einschließlich der Ampel in Tisis zeigt nach Ansicht der Letze-Bewohner keinerlei Wirkung. Die Verkehrssituation werde stattdessen immer prekärer. Eine letzten Donnerstag erneut durchgeführte Protestaktion mit Sperrung aller privaten Einfahrten führte erneut zum Verkehrschaos und zeigte, dass eine Lösung der Verkehrsproblematik oder eine Verkehrsentlastung noch nicht in Sicht zu sein scheint.

Die Ampel wurde aufgestellt, um die Stadtbuslinie 7 vor dem starken Gegenverkehr zu den Berufspendelzeiten zu entlasten und den Verkehr auf den zumeist einspurigen Straßen im Wohngebiet zu sichern. Anrainer sehen jedoch keine Verbesserung der Verkehrssituation und keine Verkehrsentlastung durch die Ampel, welche ohnehin nur sporadisch auf Rot schalte und dann die Autos in Kolonnen über die Letze leite.

Erneute Protestaktion

Die Letze-Anrainer sehen sich durch ihre erneute Protestaktion in ihrer Auffassung bestärkt, dass die Verkehrsprobleme auf der Letze noch längst nicht gelöst sind. Ein weiteres Mal wurden alle privaten Einfahrten und Zufahrten gesperrt, und wiederum führte Gegenverkehr zum starken Berufspendelverkehr aus Liechtenstein dazu, dass es auf den einspurigen Straßen im Wohngebiet mangels Ausweichstellen schnell kein Vor und Zurück mehr gab. Dabei nahmen aufgrund der früh einbrechenden Dunkelheit diesmal zu ihrer eigenen Sicherheit keine Kinder mit Fahrrädern an der Aktion teil.

Verkehr nicht entlastet

Anrainer-Sprecher Ralf Greiner beschreibt die Situation aus Sicht der Bewohner so: „Die Sicherheit ist insbesondere für Kinder, Radfahrer und Fußgänger angesichts der Pendlerströme nicht mehr gegeben. Bis zu 500 Fahrzeuge pro Stunde, auf einer einspurigen Straße, mitten durch ein Wohngebiet, das ist in Vorarlberg einzigartig.“ Maßnahmen, um die Überfahrt über die Letze effektiv weniger attraktiv zu machen, seien bis dato noch keine erfolgt. Die versprochenen Radarmessungen seien zwar
zu begrüßen, würde aber das Problem nicht lösen, das im eher noch wachsenden Verkehrsaufkommen auf einspurigen Straßen mitten in einem Wohngebiet liege.

Die einzige Möglichkeit diese Verkehrslawinen mitten durchs Wohngebiet zu begrenzen, sehen die Bewohner in zeitlich begrenzten Fahrverboten. In Frastanz liege schon ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss zur Ausweitung des bislang von 7:00 bis 08:00 Uhr geltenden Überfahrtsverbots vor. In einem Schreiben an Bürgermeister Wolfgang Matt aus Feldkirch und Bürgermeister Walter Gohm aus Frastanz wird daher weiterhin ein Überfahrtsverbot zwischen 16.00 Uhr und 19.00 Uhr dringend gefordert. Auch die Entlastung der Bärenkreuzung dürfe kein Grund sein, Verkehr durch Wohngebiete zu leiten und die Sicherheit speziell schwächerer Verkehrsteilnehmer zu gefährden. HE

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