LeMond rät: "Mut zur Wahrheit"

Der dreifache US-amerikanische Tour-de-France- Sieger Greg LeMond hat seinem unter Doping-Verdacht stehenden Landsmann Floyd Landis geraten, im Falle eines erwiesenen positiven Befunds die volle Wahrheit zu sagen.

Sollte bestätigt werden, dass Landis seinen Toursieg durch Doping errungen hat, hoffe er, dass Landis den Mut dazu habe, sagte LeMond der Pariser Sonntagszeitung „Journal du Dimanche“.

„Er allein kann das Gesicht des Sportes ändern. Sein Beispiel könnte ein Symbol für Veränderung werden.“ In einer Anspielung auf den siebenfachen Tour-Sieger Lance Armstrong sagte er: „Ich hoffe, dass er (Landis) sich nicht wie ein anderer Amerikaner verhält: Leugnen, leugnen, leugnen.“ LeMond, Toursieger 1986, 1989 und 1990, forderte einen Kampf gegen Doping auf allen Ebenen des Radsports, von Verbänden über Mannschaften bis zum einzelnen Fahrer. Teams sollten gesperrt werden, wenn auch nur einer ihrer Fahrer des Dopings überführt würde. Auch die Politik sollte tätig werden.

Über Landis sagte er: „Ich kenne Floyd, er kommt aus einer guten Familie. Wenn das alles bewiesen werden sollte, wird er Teil einer Tragödie in diesem Sport: Selbst gute Menschen sind verpflichtet, zu betrügen. Radfahren als professioneller Sport ist das Problem. Es kann einen zum Lügner machen.“

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